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Tokio Sehenswürdigkeiten Top 10

Tokio

Top 10

Mit einer Einwohnerzahl von über neun Millionen Menschen ist Tokio, neben der Hauptstadt Japans, auch die größte Metropolregion des Landes. Wie auch viele abdere asiatische Städte, ist auch Tokio in den letzten Jahrzehnten enorm gewachsen und bietet heutzutage spektakuläre Sehenswürdigkeiten. Gleichzeitig haben die Japaner aber auch darauf geachtet ihre Geschichte nicht zu vergessen, weshalb noch heute große Tempelanlagen das Stadtbild prägen. Welche Sehenswürdigkeiten noch einen Besuch der Stadt lohnen, zeigen die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Tokio.

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1. Sensō-ji

Der älteste und gleichzeitig bedeutendste buddhistischer Tempel in Tokio ist der Sensō-ji. Legenden nach wurde im Jahr 628 n. Chr. eine goldene Kannon-Statue in der Nähe des heutigen Tempels gefunden, die anschließend von den dort lebenden Menschen verehrt wurde. Ab 645 wurde der erste einer Vielzahl von späteren Tempeln an der heutigen Stelle erbaut. Der heutige Tempel wurde mehrfach durch Naturereignisse, sowie im Zweiten Weltkrieg durch Bomben, teilweise zerstört und später wieder aufgebaut, bis er seit 1958 seine heutige Form erhielt. Besucher betreten die Tempelanlage am Hōzō-mon-Tor und schreiten danach auf die Haupthalle zu, die der buddhistischen Gnadengottheit Kannon gewidmet ist. Hinter der Haupthalle steht der Pagode, ein fünfstöckiger Turm. Das älteste Gebäude des Sensō-ji Tempels ist der Rokkakudō, eine kleine sechseckige Halle. Die Tempelanlage hat für Besucher täglich geöffnet. Der Eintritt ist frei. Offizielle Homepage

Adresse: Asakusa, 2−3−1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

2. Tokyo Tower

Das Wahrzeichen Tokios ist der Tokyo Tower. Der 1958 erbaute Tower ist in seiner Form und Bauweise fast identisch zum Pariser Eifelturm. Auffälligstes Merkmal des Towers ist seine orange-weiße Bemalung, mit der er als Luftfahrthindernis kenntlich gemacht wird. Hintergrund dieser Maßnahme ist seine Gesamthöhe von 332 m, wodurch er bei Fertigstellung das ursprünglich höchste Gebäude in Tokio war. Der Tokyo Tower besitzt zwei Aussichtsplattformen, die in einer Höhe von 150 Metern und 250 Metern liegen. Imposant sind die durchsichtigen Bodenplatten auf der unteren Plattform, mithilfe Besucher einen direkten Blick nach unten auf das Turmgerüst sowie auf die Straße haben. Zudem befinden sich einige Geschäfte und Restaurants auf dieser Plattform. Ähnlich wie bei anderen Sehenswürdigkeiten, müssen Besucher auch beim Tokyo Tower mit längeren Wartezeiten rechnen. Der Preis für beide Plattformen beträgt für Erwachsene umgerechnet 6,00 €. Ein Besuch ist täglich möglich. Offizielle Homepage

Adresse: 4-2-8 Shibakoen | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: ¥900 (~ €6,00)

3. Shinjuku Gyoen

Der Shinjuku Gyoen ist ein Stadtpark, der übersetzt Kaiserlicher Park Shinjuku heißt. Die 58 ha große Parkanlage wurde 1872 zunächst als Entwicklungsgebiet für Agraranbau erschaffen, bis dieser 1879 vom Kaiserlichen Hofamt übernommen wurde. Dieses lies die Fläche zu einem Park umwandeln. 1949 wurde der gesamte Park der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Shinjuku Gyoen besitzt drei große Parkelemente, dazu gehören der japanische Garten, der englische Park und der französische Garten. In den jeweiligen Abschnitten befinden sich für die Stilrichtung typische Pflanzen und Bäume sowie Bauelemente. Zudem gibt es ein Teehaus im japanischen Garten und mehrere Gewächshäuser, die unterschiedliche exotische Pflanzen zeigen. Außerdem wird der Park von mehreren Seenlandschaften durchzogen. Als Höhepunkt gilt die berühmte Kirschblütenzeit, in der hunderte Kirschbäume den gesamten Park in Rosa einfärben. Der Shinjuku Goyen kann von Dienstag – Sonntag besucht werden.

Adresse: Gaien-nishi Dori | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag | Eintritt: ¥200 (~ €1,40)

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4. Tokyo Skytree

Der Tokyo Skytree ist mit 634 Metern der höchste Fernsehturm und das zweit höchste Bauwerk der Welt. Nur der Burj Khalifa in Dubai ist mit 828 noch deutlich höher. Der Tokyo Skytree ist zentral gelegen, weshalb er für Besucher ein idealer Aussichtspunkt darstellt. Am Fuße des Turms wurde zudem ein großes Einkaufszentrum errichtet. Höhepunkt sind aber die Aussichtsplattformen, die sich auf etwa 350 m und die Zweite auf 450 m befinden. Von dort aus haben Besucher einen 360 Grad Panoramablick über Tokio. Aufgrund des starken Besucherandrangs kann die Wartezeit vom Ticketschalter bis zum Betreten des Turms unangenehm lang sein (sehr viele Stunden). Nach dem Ticketkauf (mit Wartezeit) erhält man ein Zeitfenster, in dem man beim Eingang zum Fahrstuhl erscheinen muss. Es kann deswegen ratsam sein, schon im Vorfeld mithilfe von Agenturen ein Ticket zu kaufen. Besitzer einer japanischen Kreditkarte können zudem Online Karten erwerben. Der Eintrittspreis beginnt für Erwachsene bei umgerechnet 14,00 €. Dabei ist zu beachten, dass eine Fahrt bis zur obersten Etage (450 m) zusätzliche Kosten verursacht. Offizielle Homepage

Oshiage, 1−1-2 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: ¥2060 (~ €14,80)

5. Meiji-jingū

Ebenfalls eine sehr schöne und vor allem große Tempelanlage ist der Meiji-Schrein. Die Tempelanlage ist von einem ausgedehnten Waldgebiet umgeben, der einem schnell vergessen lässt, dass man sich in einer Millionenmetropole befindet. Der 1920 erbaute Schrein ist den Seelen des Meiji-tennō und seiner Frau Shōken-kōtaigo gewidmet. Meiji war der 122. Tennō (Kaiser) Japans. Im Verlauf des Zweiten Weltkrieges wurde die Anlage durch Bomben zerstört und 1958 wieder aufgebaut. Die Tempelanlage ist in drei Abschnitte unterteilt. Der zentrale Komplex des Tempels besteht aus dem eigentlichen Schrein. Daneben gibt es im äußeren Bereich eine Gemäldegalerie sowie die Meiji-Gedächtnishalle. Neben den vielen Besuchern, die mithilfe weitläufiger Wege das gesamte Gelände besichtigen können, wird der Meiji-Schrein vor allem von vielen Hochzeitspaaren aufgesucht. Der Schrein kann täglich, kostenfrei besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: Adresse: 1-1 Yoyogikamizonocho | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

6. Metropolitan Government Building

Eine kostenlose Alternative um einen Blick auf die Stadt zu erhalten ist das Metropolitan Government Building. Es ist das Regierungsgebäude Tokios, indem die Verwaltung der Präfektur untergebracht ist. Neben seiner spektakulären Außenfassade mit zwei Türmen, sind vor allem die zwei Aussichtsplattformen in den obersten Stockwerken der beiden Türme ein Besuch wert. Diese haben den großen Vorteil, dass sie kostenlos betreten werden können, weshalb sie eine günstige Alternative zu den ansonsten kostenpflichtigen anderen Türmen sind. Zudem entstehen an den meisten Tagen keine allzu langen Warteschlangen. An den Fenstern der Plattformen gibt es mehrere Informationsschilder, mithilfe derer die sichtbaren Gebäude und Stadtteile erklärt werden. An guten Tagen und bei wenig Smog kann zudem der etwa 100 km entfernte Vulkan Fuji, mit seiner in Schnee gehüllten Spitze, erblickt werden. Die Türme können täglich betreten werden. Es gibt mehrere Aufzüge die bis zu den Aussichtsplattformen fahren.

Adresse: 2-8-1 Nishishinjuku | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei


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7. Nationalmuseum Tokio

Das schon vom Gebäude aus imposante Nationalmuseum von Tokio ist das älteste und größte Museum des Landes. Erbaut 1872, beinhaltet das Nationalmuseum Kunstwerke und Gegenstände aus vielen Epochen des Landes sowie anderer asiatischer Länder. Insgesamt besitzt das Museum über 110.000 Exponate, von denen viele als nationales Kulturgut gelten. Die Ausstellung ist in fünf Galerien aufgeteilt, so unter anderem in eine Japanische Hauptgalerie und eine asiatische Galerie. Ebenfalls erwähnenswert ist die Tatsache, dass alle Exponate auch in deutscher Sprache beschrieben sind. Das Nationalmuseum selber befindet sich in einer Gartenanlage, indem sich auch weitere Freilandausstellungen sowie Restaurants befinden. Das Nationalmuseum von Tokio hat dienstags – sonntags geöffnet. Der Eintrittspreis beträgt umgerechnet 4,50 €. Offizielle Homepage

Adresse: Nahe der 452 | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag | Eintritt: ¥620 (~ €4,50)

8. Kaiserpalast

Japan besitzt als Staatsform eine Parlamentarische Erbmonarchie, weshalb ihr Staatsoberhaupt der Tennō ist, der japanische Kaiser. Entsprecht befindet sich in Tokio der Kaiserpalast, der der Kaiserfamilie als Wohnsitz dient. Die gesamte Palastanlage besteht aus mehreren Gartenanlagen sowie dutzenden Gebäuden. Der Palast befindet sich heute auf der ehemaligen Burganlage Edo, die durch mehrere Ereignisse fast komplett zerstört wurde. Zudem wurde der ehemalige Palast durch Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg zerstört und später wieder aufgebaut. Dabei entstand eine moderne Version der Palastanlage, weshalb viele Räume, so auch der Thronsaal, nicht mehr im Originalzustand errichtet wurden. Der größte Teil der Anlage ist der Öffentlichkeit unzugänglich. Nur die östlichen Gärten können betreten werden. Zwei Mal im Jahr, am Tag des Kaisergeburtstages sowie an Neujahr (2. Januar) wird der gesamte Palast für Besucher geöffnet.

Adresse: 1-1 Chiyoda

9. Asakusa

Der Stadtteil Asakusa gilt für viele Besucher als der Stadtteil, den man bei einem Besuch der Stadt gesehen und erlebt haben muss. Als Kontrast zum modernen Tokio, ist Asakusa an vielen Stellen einfach und traditionell geblieben. Höhepunkt im Stadtteil ist der Sensō-ji Tempel, der älteste buddhistische Tempel der Stadt. Außerdem gibt es viele traditionelle Einkaufsstraßen mit mehr oder weniger skurrilen Geschäften. Auch zahlreiche Restaurants mit typischen Landesgerichten sind vorhanden. Insgesamt ist es weniger eine Sehenswürdigkeit für sich, als vielmehr der gesamte Charme der im Stadtteil versprüht wird, weshalb dieser so sehenswert ist. Man sollte sich ausreichend Zeit nehmen, um die vielen Gassen und Ecken ausreichend erkunden zu können.

10. Mori Tower (Roppongi Hills)

Als kleiner Geheimtipp in Tokio gilt der Mori Tower. Dieser 238 m hohe Wolkenkratzer ist in seiner Form und Ausstattung zwar weniger spektakulär, dafür ist seine Lage entscheidend. Dieser befindet sich nämlich etwas außerhalb des Zentrums, so dass Besucher auf der Aussichtsterrasse nicht nur einen tollen Blick über Tokio erhalten, sondern dazu noch die vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. den Tokyo Tower sehen können. Damit ist der Mori Tower der ideale Standort um spektakuläre Fotoaufnahmen von der Stadt zu machen. Zudem gibt es noch eine Freiluftplattform, auf der keine störenden Fensterscheiben einem die Sicht behindern. Die Aussichtsplattform kann täglich besucht werden, solange dies das Wetter zulässt. Der Eintritt beträgt umgerechnet etwa 10,80 €. Offizielle Homepage

Adresse: 6 Chome-10 Roppongi | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag | Eintritt: ¥1500 (~ €10,80)

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