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1. Schloss Sanssouci

Das Schloss Sanssouci ist das wohl bekannteste und imposanteste Schloss rund um Potsdam. Erbaut von Friedrich dem Großen, in den Jahren 1745 bis 1747, wurde Sanssouci 1990 in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen. Vor dem malerisch anmutenden Schloss befindet sich die großzügig angelegte Weinterrasse mit insgesamt sechs Ebenen. Unterhalb der Terrasse entstand ein Ziergarten mit einem kreisrunden Fontänenteich. Die Inneneinrichtung von Schloss Sanssouci ist zu einem Großteil im originalen Zustand erhalten geblieben und ermöglicht damit einen einmaligen Einblick in das 18. Jahrhundert. Die Räume sind allesamt sehr prunkvoll und mit viel Gold sowie Marmor ausgestattet. Aber auch die Parkanlage von Sanssouci, mit einer Größe von 289 ha, ist wunderschön anzusehen. Neben zahlreichen Seen und Teichen wurden noch weitere Schlösser in der riesigen Parkanlage erbaut. Das Schloss kann kostenpflichtig besichtigt werden. Dagegen ist der Besuch der Parkanlage ganzjährig kostenlos. Offizielle Homepage

Adresse: Maulbeerallee | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag

2. Chinesisches Haus

Das Chinesische Haus im Park von Sanssouci ist in jeder Hinsicht ein prächtiger Gartenpavillon. Der Pavillon steht in unmittelbarer Nähe zum Schloss Sanssouci und wurde durch Friedrich dem Großen, im Rahmen der anhaltenden „Chinamode“ im 18. Jahrhundert, erbaut. Goldene Säulen sowie lebensgroße Goldfiguren bestimmen das Äußere des Pavillons. Dabei zeigen die Goldfiguren unterschiedliche, chinesische Szenen. Aber auch das Innere wurde, neben Marmor, filigran mit Gold ausgestattet. Das helle Kuppelgemälde illustriert eine exotisch anmutende, chinesische Gesellschaft. Das Chinesische Haus kann nur in den Sommermonaten von Mai bis Oktober besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: Am Grünen Gitter | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag | Eintritt: €2,00

3. Biosphäre Potsdam

Mit einer Vielfalt von bis zu 20.000 tropischen Pflanzen und Bäumen lädt die Biosphäre Potsdam zu einer außergewöhnlichen Dschungelexpedition ein. Bei einer durchgehenden Temperatur von etwa 27 Grad können die Besucher einen abwechslungsreichen Tag in den „Mini-Tropen“ erleben. Neben den vorhandenen Pflanzen finden in regelmäßigen Abständen Ausstellungen und Veranstaltungen statt. Zudem ist die Biosphäre für etwa 350 tropische Tiere ein dauerhafter Heimatplatz geworden. Entlang eines abgesteckten Pfades können zahlreiche Hotspots mit unterschiedlichen Themen zum Urwald und seinen Tieren entdeckt werden. Die Biosphäre Potsdam kann täglich besucht werden. Offizielle Homepage

Adresse: Georg-Hermann-Allee 99 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €11,50

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4. Orangerieschloss

Ebenfalls im Park von Sanssouci zu finden, ließ Friedrich Wilhelm IV. das Orangerieschloss 1864 erbauen. Das Gebäude im Stil der italienischen Renaissance hebt sich erkennbar von den anderen Gebäuden und Schlössern ab. Durch eine glatte Außenfassade und dem dezentem Stuck wirkt das Schloss fast schon schlicht, wodurch es aber nicht weniger imposant ist. Thema des Schlosses ist die Sonne und Italien. Das Gebäude ist dreiflügelig aufgebaut und hat eine Länge von über 300 Metern. Höhepunkt des Orangerieschloss sind die Pflanzenhallen mit zahlreichen südeuropäischen Pflanzen, der Raffaelsaal sowie das imposante Malachitzimmer. Aber auch die Gartenanlagen mit ihren Palmen, den Teichanlagen sowie den Statuen ist sehr sehenswert. Seit 1990 ist das Orangerieschloss Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Das Schloss kann im April nur an den Wochenenden und von Mai bis Oktober täglich (außer Montag) kostenpflichtig besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: An der Orangerie 3-5 | Öffnungszeiten: Unterschiedlich | Eintritt: €4,00

5. Neues Palais

Friedrich der Große ließ in eine Rekordzeit von nur sieben Jahren (1763 – 1769) das Neue Palais im Park von Sanssouci erbauen. Damit stellt es eines der letzten bedeutenden Schlossanlagen des Barocks dar. Das Gebäude wurde dreiflügelig erbaut und misst eine Gesamtlänge von 220 Metern mit drei Stockwerken. Die imposante Kuppel in Mitten des Schlosses hat eine Höhe von 55 Metern. Um das Schloss herum befinden sich über 400 Sandsteinfiguren die mühsam erschaffen wurden. Das Innere des Neuen Palais wurde mit hellem Marmor und Unmengen Gold ausgeschmückt. Dabei hat jeder Raum sein eigenes Thema. Dennoch wirken die Räume in den meisten Fällen nicht überladen. Neben vier Festsälen, dem Muschel- sowie Marmorsaal ist vor allem das Theater ein Höhepunkt des neuen Palais. Das Theater gilt als eines der schönsten noch erhaltenen Theater des 18. Jahrhunderts. Leider ist der Marmorsaal, aufgrund fehlerhafter Erbauung, auch heute noch Einsturzgefährdet und kann deshalb nicht von Besuchergruppen besichtigt werden. Das Schloss kann täglich (außer Dienstag) kostenpflichtig besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: Am Neuen Palais | Öffnungszeiten: Mo, Mi – So | Eintritt: €8,00

6. St. Nikolai

Die St. Nikolai (auch Nikolaikirche) steht am Alten Markt in Potsdam. Mit ihren 77 Metern Höhe kann die Kirche schon aus Entfernung gut gesehen werden. In den Jahren 1830 bis 1850, im klassischsten Stil, erbaut, ist ihre Außenfassade sehr glatt und schlicht. Dagegen erinnern der Haupteingang mit den Säulen sowie das Kolonnadendach mit der Kuppel ein wenig an römische Zeiten. Die heute unter Denkmalschutz stehende Nikolaikirche wurde im zweiten Weltkrieg teilweise Zerstört und nach langen Wiederaufbau 1981 erneut geweiht. Auch das Innere erinnert teilweise an eine römische Architektur. Durch die verwendetet hellen Farben, den sehr schönen Altarbereich und der verzierten Kuppel strahlt die St. Nikolai ein sehr monumentales Gefühl aus. Die Kirche kann täglich kostenlos besichtigt werden. Ein Aufstieg zum Kolonnadendach ist dagegen kostenpflichtig. Offizielle Homepage

Adresse: Am Alten Markt | Öffnungszeiten: Montag – Samstag | Eintritt: Kostenlos / Turm: €5,00


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7. Marmorpalais

Das Marmorpalais lies Friedrich Wilhelm II. im klassizistischen Stil errichten und diente ihm als Privathaus. Mit dem 1787 – 1792 erbauten Marmorpalais wollte er sich sowohl stilistisch als auch räumlich von seinem Onkel, Friedrich den Großen, distanzieren. Das Gebäude befindet sich am Heiligen See und ist von weitem durch seinen Rundtempel (die Kuppel) erkennbar. Die Außenfassade ist insgesamt eher schlicht gehalten. Im Inneren überwiegt weißer Marmor mit dutzenden Säulen und Skulpturen. Durch die helle Einrichtung wirkt das Palais sehr edel, dafür aber auch ein wenig kalt. Höhepunkte hier sind der Konzertsaal sowie der Grottensaal. Öffnungszeiten sind im November – April nur am Wochenende und von Mai – Oktober täglich bis auf Montag. Der Marmorpalais kann nur im Rahmen einer Führung für 5 € besucht werden. Offizielle Homepage

Adresse: Im Neuen Garten 10 | Öffnungszeiten: Unterschiedlich | Eintritt: €5,00

8. Schloss Babelsberg

Das Schloss Babelsberg wurde 1833 für Kaiser Wilhelm I. als Sommerresidenz erbaut. Das im neogotischen Stil errichtete Gebäude wirkt durch die vielen kleineren und größeren Türmen inmitten zahlreicher Bäume sehr malerisch. Leider ist das Schloss, dass in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes aufgenommen wurde, aufgrund von Sanierungsarbeiten komplett geschlossen. Neben dem Schloss ist aber vor allem die malerische Gartenanlage, die im neugotischen Stil gehalten ist, ein Besuch wert. Mit einer Gesamtgröße von 124 ha und der direkten Lage am Havelufer können Besucher durch Mosaikterrassen, zahlreiche Brunnen und Fontänen sowie dem Goldenen Rosengarten flanieren. Offizielle Homepage

Adresse: Park Babelsberg 10 | Öffnungszeiten: Geschlossen

9. Filmpark Babelsberg

Im Filmpark Babelsberg haben Besucher die Möglichkeit in verschiedenen Attraktionen und vier Shows ein Hauch Hollywood zu verspüren. Bei den Attraktionen dreht sich natürlich alles Rund um den Film, so werden z.B. Requisiten oder Filmkulissen, die eine mittelalterliche Stadt darstellt, gezeigt. Höhepunkte sind aber die vier Shows, bei denen Information und Action nicht zu kurz kommen. Der Filmpark Babelsberg wurde 1991 eröffnet und befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Filmstudio Babelsberg. Öffnungszeiten sind von April bis November täglich, wobei ab September Montag und Dienstag Ruhetage sind. Offizielle Homepage

Adresse: Adresse: Großbeerenstraße 200 | Öffnungszeiten: April – November | Eintritt: €21,00

10. Altes Rathaus

Das alte Rathaus wurde im italienischen Stil von 1753 – 1755 erbaut. Neben der weißen Außenfassade fällt vor allem die vergoldete Atlasfigur auf der Spitze des alten Rathauses auf. Diese wurden 1776 gegen eine leichte Kupferstatue ersetzt, nachdem ihre schwerere Vorgängerin zuvor von der Spitze gestürzt war. Das Gebäude diente bis 1945 der Stadt als Rathaus, bis es zum Ende des Zweiten Weltkrieges schwer beschädigt wurde. Nach dem Wiederaufbau wurde es als Kulturhaus wiedereröffnet. Heute finden dort verschiedene Informations- und Kulturveranstaltungen statt.

Adresse: Am Alten Markt 9 | Öffnungszeiten: Unterschiedlich

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