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Pisa Sehenswürdigkeiten Top 10

Pisa

Top 10

Pisa ist „die“ Stadt des Schiefen Turms. Viele Besucher wissen aber nicht, dass es abseits dieses einen Höhepunktes noch viele weitere Sehenswürdigkeiten gibt, die meist genauso beeindruckend sind. Da sich die großen Reisegruppen aber oftmals nur um den Turm bewegen, können die weiteren Bereiche der Stadt häufig ungestört erlebt werden. Für einen guten Überblick folgen jetzt meine Top 10 Sehenswürdigkeiten von Pisa.

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1. Schiefer Turm von Pisa

Oft besitzt eine Stadt ihren ganz persönlichen Höhepunkt. In Pisa ist es zweifelsohne der Schiefe Turm von Pisa (Torre pendente di Pisa). Mit dem Bau des Turms, der eigentlich als freistehender Turm zum „Dom zu Pisa“ gehört, wurde im Jahr 1161 begonnen. Zwölf Jahre nach Baubeginn, mit Fertigstellung der dritten Etage, begann sich der Turm nach Südosten zu neigen. Dieses Ereignis führte zunächst zu einem Baustopp für etwa 100 Jahre. Grund für die Neigung war der lehmige Untergrund, der durch das Gewicht des Turms an einer Seite nachgab. Mit Beginn der nächsten Bauphase wurden die weiteren Stockwerke schräg gebaut um die Schieflage auszugleichen. Der weitere Bau entpuppte sich aber als sehr schwierig, weshalb die Baufertigstellung, mit der Glockenstube, erst 1372 erreicht wurde. Der 55 Meter hohe Turm kann, seit dem Abschluss aufwendiger Sanierungsarbeiten, wieder von Besuchern betreten werden. Jede halbe Stunde können Besuchergruppen, von max. 40 Personen, den Turm 30 Minuten lang besuchen und diesen besteigen. Gerade in den Sommermonaten ist der Platz rund um den Turm von Besuchergruppen überfüllt. Ein Besuch früh morgens oder abends ist dann zu empfehlen.

Adresse: Piazza del Duomo | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag

2. Santa Maria Assunta

Die Santa Maria Assunta, oder auch Dom zu Pisa genannt, ist die zentrale Kirche in Pisa, zu der auch der Schiefe Turm gehört. Der Dom wurde 1118, im noch unvollendeten Zustand, eingeweiht. Bei genauem Blick auf die Außenfassade des Doms wird man feststellen, dass viele Elemente scheinbar zusammenhanglose Verzierungen und Symbole aufweisen. Dies ist damit begründet, dass für den Bau des Doms alte Materialien aus zerstörten Gebäuden wiederverwendet wurden. Das Innere der Santa Maria Assunta wird durch eine auffällige Doppelsäulenreihe aus Granit dominiert. Leider wurden durch einen großen Brand im Jahr 1595 viele ursprüngliche Elemente zerstört, die durch Restaurierungsmaßnahmen erneuert werden mussten. Besonderes Augenmerk sollten Besucher auf das Kuppelfresko der Maria sowie auf das Mosaik des Christus Pantokrator am Altar legen. Aber auch die weiteren Wandbemalungen und Gemälde sind oftmals beeindruckend. Die Santa Maria Assunta kann täglich, bei monatlich sehr abweichenden Öffnungszeiten, besichtigt werden. Eintritt pro Person 2,00 €. Alternativ gibt es ein Kombiticket, mit dem auch die anderen Gebäude besichtigt werden können (außer Turm). Preis je nach Saison 6,00 € – 9,00 €.

Adresse: Piazza del Duomo | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €2,00

3. Battistero di Pisa

Die Battistero di Pisa, zu dt. Baptisterium, ist die Taufkirche der Santa Maria Assunta. Begonnen mit dem Bau 1152 wurde das Baptisterium erst 1394 endgültig fertiggestellt. Der kreisrunde Bau hat einen Gesamtumfang von 107 Metern und eine Höhe von 54 Metern, weshalb sie die größte, christliche Taufkirche der Welt ist. Die Kuppel der Battisterio di Pisa ist mit zahlreichen Giebeln, Zinnen und Türmchen versehen und ähnelt ein wenig an eine Krone. Über jedem Arkadengang befindet sich zudem eine einzigartige Büste. In der Mitte des Innenraumes steht das achteckige, 1246 erstellte Taufbecken. Mithilfe einer Treppe kann man zum Kuppeldach gelangen. Von dort hat man einen schönen Blick auf Pisa. Ansonsten ist das Baptisterium eher schlicht gehalten. Seltener Höhepunkt ist die Akustik im Inneren. Der Klang eines Gesangs ist durch den entstehenden Schall einzigartig. Leider finden diese Veranstaltungen nur sporadisch statt. Alternativ findet stündlich eine kurze Demonstration des Echo Effekts statt. Das Gebäude kann im Rahmen einer Kombikarte betreten werden.

Adresse: Piazza del Duomo | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: Kombiticket €12,00

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4. Santa Maria della Spina

Die kleine Kirche Santa Maria della Spina befindet sich inmitten der Stadt, direkt am Fluss Arno. Ihren Namen „Spina“ erhielt die Kirche dadurch, dass sie für lange Zeit einen Dorn der Christuskrone aufbewahrte. Diesen Dorn musste die Kirche später aber abgeben. Erbaut wurde die Santa Maria della Spina um 1230. In den Jahrhunderten danach wurde sie durch zahlreiche Giebel, Spitztürmchen und Statuen erweitert. Aufgrund ihrer Bedeutung zur Bewahrung des Dorns, haben sich die berühmtesten Künstler des 14. Jahrhunderts um die Gestaltung der Kirche gekümmert. 1871 wurde die Kirche, aufgrund mehrfacher Hochwasserschäden, komplett demontiert und an ihre heutige Stelle wieder zusammengesetzt. Aus diesem Grund wirkt der aktuelle Standort der Kirche zunächst etwas ungewöhnlich (direkt auf der Straße an der Flussmauer). Das Innere der Kirche ist zwar schlicht gehalten, in ihr befinden sich aber Statuen von der Madonna, dem Heiligem Petrus und Johannes des Täufers, die als Meisterwerke der gotischen Zeit gelten. Die Kirche kann Einzeln oder im Rahmen des Kombitickets besichtigt werden. Leider hat die Kirche nur unregelmäßig geöffnet.

Adresse: Lungarno Gambacorti | Öffnungszeiten: Unterschiedlich | Eintritt: €5,00

5. Camposanto Monumentale

Der Camposanto Monumentale ist im wahrsten Sinne des Wortes Monumental. Bei diesem Bau handelt es sich nämlich um einen riesigen Friedhof. Der gesamte Komplex befindet sich mit auf dem Gelände der Santa Maria Assunta, zudem auch der Schiefe Turm von Pisa gehört. Mit dem Bau wurde 1278 begonnen und nach achtzigjähriger Bauzeit, mit einigen Bauunterbrechungen, fertiggestellt. Der Camposanto Monumentale hat eine rechteckige Bauform mit einem langgestreckten Kreuzgang mit Rundbogenarkaden. Der Hof im Inneren bildet eine einheitliche Rasenfläche. An den Seiten befinden sich schließlich die Gräber von adligen Bürgern der Stadt. Viele der Gräber wurden reich verziert und mit Statuen geschmückt. Durch Bombardierungen im zweiten Weltkrieg wurden große Teile des Friedhofes zerstört, die im Anschluss teilweise wieder restauriert wurden. Neben den Gräbern gibt es zahlreiche Gemälde, die sich thematisch mit dem Tod beschäftigen. Für den Eintritt muss bezahlt werden. Hier lohnt es sich ebenfalls ein Kombiticket zu kaufen.

Adresse: Piazza del Duomo | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag| Eintritt: €5,00

6. Botanischer Garten von Pisa

Schon 1544 wurde der Botanische Garten von Pisa gegründet. Gemessen an dem Gründungsdatum, ist der Botanische Garten damit der älteste Botanische Garten der Welt. Der Garten wurde aber mehrmals in seiner Geschichte versetzt, weshalb er den offiziellen Titel nicht tragen darf. Unabhängig davon, befinden sich heute über 2000 Pflanzenarten in über 150 Beeten im Garten. Zudem gibt es dort zahlreiche sehr alte Bäume. Die Ältesten sollen bereits im 18. Jahrhundert angepflanzt worden sein. Im Botanischen Garten von Pisa werden außerdem mehr als 100 Heilpflanzen gezogen. Der Botanische Garten kann ganzjährig besucht werden. Kinder bis 12 Jahre 1,50 €. Offizielle Homepage(nur auf italienisch)

Adresse: Via Luca Ghini 13 | Öffnungszeiten: Montag – Samstag | Eintritt: €2,50


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7. Piazza dei Cavalieri

Der ehemalige Hauptplatz Pisas befindet sich in Mitten der Altstadt und ist vor allem für seine berühmten Häuser bekannt. Gleichzeitig gilt der Platz als einer der schönsten Renaissanceplätze Europas. Den Platz schmücken unter anderem der Palazzo dei Cavalieri sowie der Palazzo della Carovana. Hauptaugenmerk dürfte aber wohl die Kirche Santo Stefano dei Cavalieri erhalten. Die Kirche wurde um 1567 erbaut und überrascht vor allem durch ihr ausfallendes Inneres. Mit Fahnen gehisst und viel schwerem Holz sowie Gold begrüßt die Kirche ihre Besucher. Von der Piazza dei Cavalieri aus, erreichen Besucher schnell alle wichtigen Sehenswürdigkeiten.

8. Basilika San Piero a Grado

Etwas außerhalb des Zentrums von Pisa gelegen, steht die Basilika San Piero a Grado. Angeblich soll der Heilige Petrus auf seiner Reise nach Rom an dieser Stelle das erste Mal italienischen Boden betreten haben. Dies war möglich, da zu seiner Zeit, an der Stelle der heutigen Basilika, ein Seitenarm des Arno floss. Der Seitenarm versandete aber mit den Jahrhunderten. Aus diesem Grund gilt die Basilika auch als Wallfahrtskirche für viele Pilger. Das Kirchenschiff wurde bereits im 10. Jahrhundert, auf Fundamenten römischer Zeit, erbaut. Aufgrund ihres Alters wirkt die Basilika insgesamt einfacher und schlichter als ihre Schwesterkirchen in Pisa. Im Innenraum können aber noch heute sehr schöne, farbige Fresken aus dem 13. Jahrhundert betrachtet werden. Sie zeigen Abschnitte des Lebens des Heiligen Petrus. Zudem werden unter den Fresken zahlreiche römische Päpste abgebildet. Die Basilika San Piero a Grado ist für Besucher geöffnet. (nicht auf der Karte markiert)

Adresse: Via Vecchia di Marina 5 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

9. Palazzo Gambacorti

Der Palazzo Gambacorti wurde von 1370 – 1392 erbaut und beherbergt heute die Stadtverwaltung. Die Außenfassade entstand im 14. Jahrhundert im gotischen Stil mit typischen, langgezogenen Bogenfenstern. Auf der Rückseite des Gebäudes kann zudem ein Wappen der Familie Medici entdeckt werden. Die Familie Medici war im 15. und 16. Jahrhundert eine der einflussreichsten Familien in Italien. Im Inneren des Palastes befinden sich viele schöne und wertvolle Fresken, auf denen die Geschichte Pisas und vor allem die maritimen Aspekte der Stadt veranschaulicht werden. Die Eingangshalle des Palazzo Gambacorti kann grundsätzlich betreten werden.

Adresse: Piazza XX Settembre | Öffnungszeiten: Montag – Freitag | Eintritt Frei

10. Innenstadt von Pisa

Viele Besucher sind heutzutage so auf die großen Sehenswürdigkeiten von Pisa fixiert, dass sie dabei die eigentliche Stadt außer Acht lassen. Gefördert wird dies zudem von dem Massentourismus, die die Besucher direkt an die Hotspots fahren. Doch gerade der Stadtkern von Pisa sollte unbedingt besichtigt werden. Die Stadt konnte ihren alten Charme bewahren, so dass es sehr zu empfehlen ist, sich auch einmal abseits der Highlights zu bewegen. In der Stadt selber finden sich viele kleine Kirchen, Brunnen und Statuen. Zudem kann man entlang des Arno flanieren und in einem der Cafés oder Restaurants einkehren.

Tagestour durch Pisa

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