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Kreta Sehenswürdigkeiten Top 10

Kreta

Top 10

Mediterranes Klima, viel Sonne und langgezogene Strände. Kreta ist für viele ein ideales Sommerziel zum Entspannen. Doch die Insel bietet noch viel mehr als nur Strände, schließlich hat sie in der Vergangenheit schon viel erlebt. Ein halbes Dutzend Mächte herrschten bereits über Kreta und hinterließen dabei ihre Spuren. Aber auch die Natur hat einiges zu bieten. Was man alles Spannendes erleben kann, zeigen meine Kreta Sehenswürdigkeiten Top 10.

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1. Knossos

Knossos war ein antiker Ort im Norden von Kreta. Ausgrabungen ergaben, dass erste Siedlungen bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. dort entstanden. Bekannt ist dieser Ort vor allem durch den Palast von Knossos, der zu den größten minoischen Palästen Kretas zählte. Im Laufe der Geschichte wurde Knossos mehrfach durch Erdbeben oder andere Ereignisse zerstört und anschließend wieder aufgebaut. Die Blütezeit von Knossos wird auf die Zeit zwischen 1630 – 1400 v. Chr. eingegrenzt. Mit dem Untergang der minoischen Kultur verfiel auch ein großer Teil er Siedlung. Erst ab 340 v. Chr. wurde Knossos von den Griechen und später von den Römern besiedelt, bis die Siedlung anschließend vollkommen verfiel. Aufwendige archäologische Ausgrabungen brachten viele Teile der Siedlung wieder zum Vorschein. Heute können Besucher zahlreiche Gebäude, Vasen und sogar erhaltene farbige Wandmalereinen besichtigten. Auch ein Teil des Palastes kann noch betrachtet werden. Knossos kann täglich besichtigt werden. Kinder bis 18 Jahren sowie Stundeten sind vom Eintrittspreis ausgenommen.

Adresse: Leoforos Knosou | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €6,00

2. Kloster Arkádi

Das Kloster Arkádi gilt als eines der bedeutendsten Nationaldenkmäler Kretas. Nach Überlieferungen wurde das Kloster im 5. Jahrhundert erbaut. Seine Bedeutung für die Insel erhielt das Kloster aber erst im 19. Jahrhundert, als 1866 ein Revolutionskomitee im Kloster gegründet wurde um damit die osmanische Herrschaft auf der Insel zu bekämpfen. Am 8. November 1866 griffen etwa 15.000 osmanische Soldaten das Kloster an. Da der Kampf gegen die zahlenmäßig überlegenen Soldaten aussichtslos war, zogen sich die Revolutionäre samt Frauen und Kinder in das Pulvermagazin zurück. Unter keinen Umständen wollten sie von den Osmanen gefangen werden. Sie sprengten das Pulverhaus wodurch eine starke Explosion alle Menschen im Kloster tötete. Mit ihnen sollen 1500 Angreifer gestorben sein. Diese Handlung erregte internationales Aufsehen, weshalb der Kampf im Kloster Arkádi heute als Grundsteinlegung für die Unabhängigkeit Kretas gilt. Besucher können das Kloster, samt Klosterkirche besichtigen.

Adresse: Eparchiaki Odos Viran Episkopis-Monis Arkadiou | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €2,00

3. Samaria (Gorge) National Park

Auf der südwestlichen Seite Kretas gelegen, befindet sich der Samaria (Gorge) National Park. Höhepunkt des Nationalparks ist die etwa 16 km lange Schlucht, die von der Mitte des Landes bis an die Küste führt. Damit ist die Samaria Schlucht die längste ihrer Art in Europa. Zum Schutz der Schlucht und der Vegetation wurde schon 1962 das gesamte Gebiet zum Nationalpark erklärt. Besucher können entlang der Schlucht wandern und dabei faszinierende Eindrücke und vor allem Ausblicke erhalten. Von der Mitte der Insel aus beginnt die Wanderung auf einer Höhe von 1200 m und führt dann auf Wanderpfaden bis an die Küste zum libyschen Meer. Die Strecke gilt als teilweise sehr anspruchsvoll und es gibt während der gesamten Strecke keine Verpflegungsmöglichkeiten. Auch ein Mobilfunknetz ist an einigen Stellen nicht verfügbar. Dennoch wandern gerade in den Sommermonaten mehrere tausend Menschen täglich die Strecke ab. Den Nationalpark kann man vom 1. Mai bis 31. Oktober zwischen 06:00 – 15:00 Uhr betreten. Offizielle Homepage

Öffnungszeiten: Mai – Oktober | Eintritt: €5,00

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4. Fortezza von Rethymno

Die Festung von Rethymno ist eine Festungsruine aus dem 16. Jahrhundert, die von den Venezianer errichtet wurde. Die Festung ist von vielen Seiten vom Meer umgeben und diente dem Schutz vor Angreifern. Die Architektur wurde der Umgebung angepasst damit sich diese dem Bergmassiv anpasste. Dieser Baustil wird als eher ungewöhnlich bezeichnet, da er von der symmetrischen Standartbauform abwich. Besonders sehenswert ist, da vollständig erhalten, die 1307 Meter lange Festungsmauer mit dem Haupttor. Ebenfalls erhalten sind die Bastionen der Festungen, die jeweils unterschiedliche Bezeichnungen von Heiligen tragen. Im Inneren der Festung befinden sich einige noch gut erhaltene Gebäude, wie die Waffenkammer, das Ratsherrengebäude, die Kapelle oder die Sultan-Ibrahim-Moschee. Letztes Gebäude entstand nach der Übernahme Kretas durch die Osmanen. Andere Bereiche sind dagegen verfallen oder nur noch teilweise vorhanden. Die Festung kann täglich betreten werden.

Adresse: Nahe Leoforos Emmanouil Kefalogianni | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €4,00

5. Venezianischer Hafen

Die zunächst geographisch unpassend klingende Beschreibung eines venezianischen Hafens hat auf Kreta in Wirklichkeit eine große Bedeutung. Während der Herrschaft der Venezianer von 1212 – 1646 prägten diese die Insel stark. Vor allem ihr bekannter Baustil wurde auch auf der Insel angewandt. So entstanden vor allem in Chania und Rethymno zwei Häfen nach venezianischen Vorbild. Die Häfen blieben bis heute bestehen, auch wenn sie durch die Versandung teilweise nicht nutzbar sind. Bei einem Besuch der Hafenstädte und vor allem bei einem Spaziergang durch die Häfen entsteht schnell das Gefühl eher in Venedig zu sein. Außerdem befinden sich zahlreiche Gebäude, die von den unterschiedlichsten Herrschern errichtet wurden, in der Nähe der Häfen. So z.B. der ägyptische Leuchtturm oder die Janitscharen-Moschee in Chania.

6. Spinalonga (Kalydon)

Spinalonga (seit 1954 offiziell Kalydon) ist eine unbewohnte Insel im Nordosten Kretas. Obwohl die Insel mit einer Länge von 440 m sowie einer Breite von 250 m nicht sonderlich groß ist, war ihre Bedeutung in vergangenen Zeiten umso größer. Schon in der Antike wurde die Insel als Schutzposten für den damaligen Hafen von Olous genutzt. Später wurde die Insel sowohl von den Venezianern als auch von den Osmanen bewohnt. Berühmtheit erlangte die Insel aber vor allem durch die Errichtung einer Leprakolonie ab 1903. Diese Einrichtung für Leprakranke blieb bis 1957, weshalb Spinalonga mit einer der letzten Leprakolonien Europas war. Heute können Besucher die Insel mit Fähren erreichen.

Fahrt auf die Insel Spinalonga


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7. Cretaquarium Thalassocosmos

Das Cretaquarium ist ein Aquarium indem Besucher zahlreiche Fische und andere Meeresbewohner entdecken können. Themenschwerpunkt des Aquariums ist die Unterwasserlandschaft des Mittelmeers rund um Kreta. In über 60 Becken leben bis zu 250 unterschiedliche Meeresbewohner. Diese können durch, teilweise riesige, Glasscheiben betrachtet werden. Hauptattraktion sind dabei die Riesenschildkröten sowie das Haiaquarium. Zudem gibt es ausführliche Beschreibungen der zu entdeckenden Tiere. Das Aquarium hat täglich geöffnet. Kinder bis 17 Jahren sowie Studenten erhalten beim Eintrittspreis einen Rabatt. Offizielle Homepage

Adresse: PO Box 2214 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €9,00

8. Botanischer Garten von Kreta

Der etwa 20 Hektar große Botanische Garten von Kreta befindet sich knapp 19 Kilometer südlich von Chania. Der Botanische Garten selber präsentiert zahlreiche einheimische Pflanzen sowie Tierarten. Die Anlage ist sehr weitläufig und die Besucher durchwandern den Park durch natürlich angelegte Wanderwege. Für die allermeisten Pflanzen und Bäume gibt es eine Informationstafel auf Englisch. Aber auch Seeanlagen und dutzende Tiere sowie Fische können entdeckt werden. Zudem gibt es ein sehr gutes Restaurant im Botanischen Garten, indem Produkte und Zutaten aus dem botanischen Garten entnommen und zubereitet werden. Der Botanische Garten ist von März – November täglich geöffnet. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 6,00 € und für Kinder bis 12 Jahren 4,00 €. Offizielle Homepage

Adresse: National Road of Hania Fournes | Öffnungszeiten: März – November| Eintritt: €6,00

9. Freilichtmuseum Lychnostatis

Das Museum Lychnostatis bietet seinen Besuchern einen Einblick in das traditionelle Leben auf Kreta. Aufgeteilt auf mehrere Gebäude, können Besucher in eine Unterkunft eines Schafhirten oder in unterschiedliche Handwerksbetriebe, wie Töpferei, Färberei oder die Herstellung von Olivenöl anschauen. In den Außenflächen des Museums werden zahlreiche Pflanzen und Bäume, die auf Kreta vorkommen, präsentiert. Durch viel kleine Videos und Audioguides, in mehreren Sprachen, werden die präsentierten Sachen näher ausgeführt. Zudem gibt es einen kleinen Strandabschnitt mit günstigen Liegen und ein Café.

Adresse: Limenas Chersonisou, Chersonissos | Öffnungszeiten: Sonntag – Freitag| Eintritt: €5,00

10. Lefka Ori

Die Lefka Ori, übersetzt „Weiße Berge“, befinden sich im Westen der Insel und sind das größte Gebirgsmassiv auf Kreta. Der höchste Gipfel erhebt sich auf 2454 m. Ihren Namen erhielt das Gebirge durch seinen weißen Sand der in seiner Gesamtheit eine Hochwüste bildet. Damit zählt die Lefka Ori zu den wenigen europäischen Wüstengebieten. Ihren Namen erhielt das Gebirgsmassiv durch den auf den Gipfel liegenden Schnee, der sich dort bis zum Spätfrühling hält. Im Sommer werden zudem die Gipfel so von der Sonne beschienen, dass es ebenfalls so aussieht, als ob Schnee liegen würde. Aufgrund der speziellen Kalksteinoberfläche findet sich nur sehr wenig Vegetation auf der Hochebene. Doch vor allem die Kri-Kri-Ziegen sind in diesem Gebirge heimisch, weshalb viele Schäfer dort leben und Milch sowie Käse herstellen. Nur wenige Wege führen in das Gebirge zu den kleinen Bergdörfern, weshalb die meisten Besucher nur auf das Gebirge blicken und deren malerische Form betrachten können.

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