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1. Hofkirche

Am Rand des Altstadtkerns von Innsbruck steht die Hofkirche. Ursprünglich als Grabeskirche für den verstorbenen Kaiser Maximilian I. im Jahr 1563 erbaut, fand dieser nie seine letzte Ruhe in dieser Kirche. Tatsächlich wurde Maximilian I. in der Burg von Wiener Neustadt begraben. Die Hofkirche ist von außen eher schlicht gehalten und wird von der Turmspitze dominiert. Zentraler Punkt des Innenraumes ist das pompöse leere Grab von Kaiser Maximilian I. Seitlich am Grab stehen 28 große Bronzefiguren, die der Kaiser zuvor ausgesucht hatte. Da die Kirche im Renaissancestil errichtet wurde, wirkt die Hofkirche im Vergleich zum Dom zu St. Jakob oder zur Basilika Wilten (beide auch in Innsbruck), die beide in der Zeit des Rokoko erbaut wurden, schlichter und eleganter. Die hohe Stuckdecke mit den Marmorsäulen verleiht der Hofkirche insgesamt einen sehr stimmigen Eindruck. Ebenfalls sehr beeindruckend wirkt der Altarbereich. Offizielle Homepage

Adresse: Universitätsstraße 2 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €5,00

2. Goldenes Dachl

Als Wahrzeichen von Innsbruck gilt das Goldene Dachl. Bei diesem Gebäudevorbei handelt es sich um einen Prunkkerker mit Balkon. Der Prunkkerker wurde um 1500 nach Wünschen des Kaiser Maximilian I. (Heiligen Römischen Reiches) erbaut. Das Dach besteht aus 2.657 vergoldeten Dachschindeln. Auf und unter dem Balkon befinden sich einige Bemalungen sowie Reliefs die Auszüge des Lebens von Maximilian I. zeigen. Bei den Reliefs handelt es sich aber um Kopien, da sich die Originale im Tiroler Landmuseum befinden. Als wichtigstes Ereignis auf dem Goldenen Dachl gilt die lebendige Verbrennung von Jakob Hutter, ein Anhänger der radikalreformatorisch-christlichen Bewegung der Täufer. Im Gebäude selber befindet sich das „Museum Goldenes Dachl“.

Adresse: Hofgasse 1

3. Hofburg Innsbruck

Noch bevor die heutige Hofburg von Innsbruck gebaut wurde, entstand zunächst an dieser Stelle einer Herberge, die der Herzog Leopold III. in den Jahren 1370 – 1380 (Baudatum undatiert) errichten ließ. Erst sein Enkel, Siegmund der Münzreiche, baute eine mittelalterliche Burg auf dem Gelände. Kaiser Maximilian I. ließ die Burg weiter ausbauen und fügte einen Riesensaal hinzu. Die Burganlage wurde in den Jahrzehnten danach teilweise durch Brände oder Erdbeben zerstört und wieder aufgebaut, bis schließlich Maria Theresia die Burganlage im Stil des Rokoko komplett umbauen ließ. Dieses Erscheinungsbild blieb bis heute bestehen. Die Hofburg gilt als eines der größten architektonischen Werke der Österreicher. Auf einer Gesamtfläche von etwa 5000 m² gibt es in vier Stockwerke über 400 Räume. Höhepunkte der Hofburg sind der Riesensaal, der Gardesaal sowie das Kaiserappartement. Vor allem aber der Riesensaal, aus Marmor und den übergroßen Deckengemälden, dürften die meisten Besucher anlocken. Die Hofburg von Innsbruck kann täglich (im November geschlossen) besichtigt werden. Kosten für den Eintritt betragen 8,00 €. Kinder bis 19 Jahren sind frei. Offizielle Homepage

Adresse: Rennweg 1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €8,00

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4. Basilika Wilten

Die Wiltener Basilika ist eine der größten Kirchen in Innsbruck. Ausgrabungen unter der Kirche habe gezeigt, dass schon im 5. Jahrhundert an der jetzigen Stelle der Basilika eine alte Kirche gestanden haben muss. Die heutige Basilika wurde 1765 erbaut, nachdem die vorherige aufgrund von Baufälligkeit nicht mehr gerettet werden konnte. Es ist bekannt, dass ihre Vorgängerin bereits im 12. Jahrhundert erbaut wurde. Die neue Kirche wurde im Rokokostil errichtet, was bereits an ihrer Außenfassade mit den zwei Türmen zu erkennen ist. Wie für das Rokoko bekannt, ist der Innenraum der Basilika Wilten bis in den letzten Winkel mit zahlreichen Stuck und Wandgemälden ausgestatten worden. So gut wie keine Stelle der Kirche wurde ausgelassen. Dafür sind vor allem die Deckengemälde sehr beeindruckend. Die Basilika Wilten besitzt einen Hochaltar, bei dem vor allem die goldene Krone ins Auge fällt. Auch die Orgel spiegelt den Rokokostil wider, da zumindest ihr Äußeres aus dem Jahr 1758 stammt. 1975 wurde die Basilika vom Papst Pius XII. zur „Basilica minor“ erklärt, ein Titel der die Bedeutung der Kirche für das Umland bekräftigen soll. Die Basilika Wilten kann täglich kostenlos betreten werden. Offizielle Homepage

Adresse: Pastorstraße 5 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

5. Annasäule

Im Stadtzentrum von Innsbruck steht die Annasäule. Sie wurde im Jahr 1704 errichtet und ist ein Denkmal für die Erinnerung des Siegs über die bayrischen Truppen im Rahmen des Spanischen Erbfolgenkriegs. Die Säule wurde aus rötlichem Marmor geschaffen. Auf dem Sockel stehen vier Statuen, die der heiligen Anna, des Kassian, des Vigilius und des Georgs. Die Statue auf der Spitze der Säule symbolisiert die Heilige Jungfrau Maria. Heute sind alle Statuen Kopien, da die Originale ansonsten durch die Schmutzentwicklung zu schnell gefährdet wären. Das Original der Heiligen Maria befindet sich in der St. Georgenberg-Fiecht Abtei. Die anderen vier Statuen befinden sich im alten Landhaus von Innsbruck.

Adresse: Maria-Theresien-Straße 18

6. Schloss Ambras

Das Schloss Ambras liegt auf einer Anhöhe nahe Innsbruck. Die erste Burg wurde etwa im 10. Jahrhundert für den Grafen von Dießen-Andechs erbaut. Sie wurde aber bereits 1133 von Heinrich dem Stolzen wieder zerstört. Nach ungefähr 150 Jahren wurde eine neue Burg an selbiger Stelle erbaut; das heutige Schloss Ambras. Mit der Burg sollten die zentralen Handelswege zwischen Innsbruck, dem Mittelgebirgsplateau und dem Stilltal kontrolliert werden. In der Zeit der Renaissance wurde die Burg etwa 1550 von Erzherzog Ferdinand II. komplett umgestaltet und zu einem Prunkschloss ausgebaut. Nach der Abschaffung der Monarchie in Österreich ging das Eigentum auf den Staat über, die aus dem Schloss ein Museum machten. Zahlreiche Sammlungen und Gegenstände konnten im Laufe der Jahrhunderte im Schloss bewahrt werden, so dass sie heute ausgestellt werden. Besucher können neben dem eigentlichen Schloss mit der Waffenkammer, dem Kuriosenkabinett oder dem Spanischen Saal auch den Schlosspark betreten. Das Schloss hat täglich geöffnet (Ausnahme November). Erwachsene zahlen von April – Oktober 10,00 €, von Dezember – März 7,00 €. Kinder bis 19 Jahren sind frei. Zudem gibt es unterschiedliche Angebote für Führungen. Offizielle Homepage

Adresse: Schloßstraße 20 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag


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7. Hofgarten

Ebenfalls am Rande der Altstadt von Innsbruck gelegen, befindet sich der Hofgarten. Dieser, unter Denkmalschutz gelegene Park, hat eine Gesamtgröße von 10 Hektar und wurde Anfang des 15. Jahrhunderts errichtet. Im Hofgarten selber finden sich neben dem Renaissance- und Barockstil auch der Englische Landschaftsstil wider. Grünflächen sowie eine Teichanlage, ein Palmenhaus und ein Gartenrestaurant befinden sich im Park. Zudem gibt es einen Kinderspielplatz. Im Palmenhaus können über 1700 mehr oder weniger exotische Pflanzenarten begutachtet werden. Aufgrund des zahlreich vorhandenen Zierrasen, dürfen Besucher nur in markierten Stellen die Rasenflächen betreten. In regelmäßigen Abständen finden im Hofgarten weitere Veranstaltungen statt. Besucher können den Hofgarten jederzeit besuchen. Das Palmenhaus hat grundsätzlich an den Werktagen, kostenlos, geöffnet.

Adresse: Nahe Karl-Kapferer-Straße 3 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

8. Dom zu St. Jakob

Der Dom zu Jakob, oder auch Innsbrucker Dom genannt, ist die Kathedrale und der Bischofssitz von Innsbruck. Das Baujahr der ersten Kirche an diesem Standort konnte bis heute nicht sicher festgestellt werden. Doch bereits aus den Jahren 1180 bzw. 1270 gibt es Urkunden die eine Jakobskirche in Innsbruck erwähnen. Der heutige Bau der Kathedrale wurde 1724 fertiggestellt, nachdem die Vorgängerkirche durch ein Erdbeben 1689 schwer beschädigt wurde. Durch das Gnadenbild Mariahilf entwickelte sich der Dom zu St. Jakob ab 1650 zu einem Marienwallfahrtsort. Die Außenfassade mit den zwei Türmen entspricht der barocken Bauform. Der Innenraum der Kirche ist mit zahlreichen Stuck, Fresken, Statuen und Gemälden ausgestattet. Keine Stelle wurde ausgelassen, weshalb sich manch Besucher beim ersten Blick in den Innenraum leicht erschlagen fühlen dürfte. Weiterer Höhepunkt der Kathedrale ist die vergoldete Kanzel sowie die Kuppelbemalung. Der Dom zu St. Jakob kann täglich kostenlos besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: Domplatz | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

9. Hungerburgbahn

Die Nordkettenbahnen sind mehrere Bahnen, die die Besucher auf unterschiedlichen Wegen auf die Nordkette (Gebirgskette des Karwendels) bringen. Neben den typischen Seilbahnen die auf den Berg führen, gibt es auch die Hungerburgbahn. Bei dieser Bahn handelt es sich um eine Standseilbahn die von Innsbruck zur Hungerburg fährt. Neben einigen Tunnelabschnitten, erhalten die Besucher im Verlauf der Strecke viele schöne Ausblicke auf die Berglandschaft und auf Innsbruck. Die Besonderheit der Bahn sind die freischwenkbaren Innenkabinen, mit denen die teilweise sehr steilen Passagen ausgeglichen werden können, so dass die Passanten immer gerade stehen. Die 2007 erbaute Bahn löste die vorherige Hungerburgbahn von 1906 ab. Die Gesamtstrecke beträgt etwa 1,8 km. Besucher können die Hungerburgbahn sowie alle weiteren Bahnen der Nordkettenbahnen ganzjährig nutzen. Fahrzeiten und Preise variieren stark nach Saison, weshalb ein voriger Blick auf die Homepage nützlich ist. Offizielle Homepage

Adresse: Unterschiedliche Stationen | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: Saisonabhängig

10. Zeughaus

Das Zeughaus ist ein ehemaliges Waffenarsenal das von Kaiser Maximilian I. 1505 erbaut wurde. Der Gebäudekomplex besteht aus zwei großen Gebäudetrakten, die jeweils zweigeschossig sind. Sie werden durch zwei kleinere Trakte verbunden und bilden damit ein Rechteck mit einem großen Innenhof. Im Waffenarsenal wurden neben kleinen Handfeuerwaffen vor allem großes Kriegsmaterial wie Kanonen aufbewahrt. Zu Hochzeiten befanden sich mehr als 150 Geschütze im Arsenal. Zudem gab es mehrere Zuliefererbetriebe in der nahen Umgebung, um weiteres Kriegsmaterial herstellen zu können. Nach dem Fall der Monarchie 1918 ging das Waffenarsenal an den Staat Österreich über. Dieser renovierte die Anlage und verwendet es seitdem als Landkundemuseum. Im Museum werden heute viele historische und technische Sammlungen aus der Tiroler Geschichte gezeigt. Zudem finden regelmäßig Sonderausstellungen statt. Besucher können das Zeughaus von Dienstag – Sonntag besuchen. Offizielle Homepage

Adresse: Zeughausgasse 3 | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag | Eintritt: ab €5,00

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