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1. Cattedrale di Santa Maria del Fiore

Die Kathedrale Santa Maria del Fiore ist die viertgrößte Kirche in Europa. Ihr gewaltiger Bau ragt erkennbar aus dem Stadtbild hervor. Markant ist dabei vor allem ihre große Kuppel mit einer Gesamthöhe von 114 Metern. Der Bau der Kathedrale begann 1296, mit dem Bestreben ein Monument ungeahnter Größe zu errichten, um damit die Konkurrenten der damaligen Zeit (u.a. Pisa oder Venedig) hinsichtlich eines Kirchenbaus zu übertrumpfen. Der Bau geriet aber schnell und dazu regelmäßig ins Stocken, da sich vor allem die ausreichende Ressourcenbeschaffung als schwierig herausstellte. Mit der Fertigstellung der Außenfassade im Jahr 1887 waren die Arbeiten an der Kathedrale komplett abgeschlossen, auch wenn die Kathedrale selber schon seit Jahrhunderten genutzt wurde. Neben der gewaltigen Kuppel, ist bei Betrachtung der Santa Maria del Fiore, vor allem auch der Campanile di Giotto auffällig. Dieser freistehende Glockenturm beherbergt zwölf Glocken und hat eine Höhe von 85 Metern. Die Größe des Innenraums der Kathedrale wirkt monumental. Die Inneneinrichtung dagegen überraschend schlicht. Absoluter Höhepunkt ist die Innenbemalung der Kuppel. Auf einer Gesamtfläche von 4000 m² findet sich ein einmaliges Gemälde. Leider ist die Detailflut so groß und der Abstand zur Kuppel so hoch, dass nur wenige Details mit dem bloßen Auge erkennbar sind. Besucher können neben der Kathedrale auch die Kuppel, den Glockenturm sowie das Baptisterium San Giovanni betreten. Der Eintritt kostet 10,00 € und umfasst alle Bereiche der Kathedrale (Kuppel, Taufkapelle San Giovanni, Glockenturm, Krypta und Museum). Der Besuch ist täglich (außer an Feiertagen) möglich. Offizielle Homepage

Adresse: Piazza del Duomo | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €10,00

2. Palazzo Vecchio

Der Palazzo Vecchio war die Machtzentrale der weltlichen Macht des Florenz des 14. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde 1314 fertiggestellt und diente ab jenem Zeitpunkt den Abgeordneten (Florenz war zu dieser Zeit eine eigenständige Republik) als Wohn- und Sitzungsgebäude. Um die Sicherheit der Abgeordneten zu gewährleisten, wurde das Gebäude im Stil eines Wehrturms errichtet. Neben den Zinnen sind vor allem die kleinen Fenster markant für den Bau des Palazzos und tragen der Sicherheit bei. Neben dem eigentlichen Gebäude sticht der Turm, mit einer Höhe von 94 Metern, hervor. Mit der Machtübernahme der Familie Medici, übernahm Herzog Cosimo I. 1540 den Palazzo Vecchio und lies ihn als sein Regierungspalast umgestalten. Umfangreiche Bauarbeiten, vor allem im Inneren des Palazzo, waren die Folge. Die Inneneinrichtung des Palazzos wird von Gold und wandgroßen Gemälden dominiert. Große Künstler, wie Leonardo da Vinci oder Michelangelo verewigten sich mit Gemälden im Palazzo Vecchio. Heute dient der Palast als Rathaus von Florenz. Der Palazzo Vecchio kann für 10,00 € (Ermäßigung für Kinder und Studenten) betreten werden. Wer nur den Turm betreten möchte, muss ebenfalls 10,00 € zahlen. Für die Kombination aus beiden müssen 14,00 € gezahlt werden.

Adresse: Piazza della Signoria | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: ab €10,00

3. San Miniato al Monte

Die Basilika San Miniato al Monte steht auf einem Hügel in Florenz, der gleichzeitig der höchste Punkt der Stadt darstellt. Gleichzeitig gilt die Basilika als eine der schönsten Kirchen Italiens. Diese Bezeichnung mag zunächst irritierend wirken, da die Basilika nicht besonders groß ist und von außen auch nicht besonders spektakulär wirkt. Dafür überzeugt die San Miniato al Monte vor allem durch ihr Inneres. Etwa um 1013 erbaut, dürfte den Besuchern vor allem die ungewöhnliche Bauanordnung im Inneren auffallen. Der eigentliche Altarbereich befindet sich nämlich nicht, wie üblich, auf einer Ebene zum restlichen Kirchenschiff, sondern liegt erhöht und kann nicht direkt eingesehen werden. Zudem wirken viele Symbole über dem Säulengang eher ungewöhnlich. Die Decke wiederum wurde in einem ganz anderen Stil errichtet und passt eigentlich nicht zum Rest der Kirche. Dennoch wirken alle Elemente sehr harmonisch zueinander. Vielleicht ein Grund, weshalb die Basilika zu den schönsten Italiens gehört. Die Basilika trägt den päpstlichen Ehrentitel „Basilica minor“, der die Bedeutung der Basilika für das Umland hervorheben soll. Sobald man die Basilika verlässt erhält man außerdem einen traumhaften Blick über Florenz. Die Basilika San Miniato al Monte ist täglich für Besucher geöffnet.

Adresse: Via delle Porte Sante 34 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Kostenlos

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4. Ponte Vecchio

Bei der Ponte Vecchio handelt es sich um eine der ältesten Segmentbogenbrücken der Welt. Markant sind die seitlich angebauten Gebäude auf der Brücke, in denen sich Geschäfte befinden. Die 1345 erbaute Ponte Vecchio, die zudem die älteste Brücke der Stadt ist, dient zur Überquerung des Flusses Arno. Das Gesamtkonstrukt aus Brücke und angebauten Häusern kann am besten von der Nebenbrücke, der Ponte Santa Trinita, aus angesehen werden. Von dort kann man direkt an der Flussstraße zur Ponte Vecchio gehen. Befindet man sich auf dieser, wird ersichtlich, dass beide Seiten der Brücke bebaut wurden. In diesen befanden sich in vergangenen Tagen vor allem Schlachter sowie Gerber. Heutzutage befinden sich in allen Geschäften ausschließlich Juweliere. In der Mitte der Brücke gibt es auf beiden Seiten Öffnungen, die den Blick auf den Arno ermöglichen.

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5. Palazzo Pitti

Der Palast, einer der größten Gebäude Florenz, wurde 1458 für den Kaufmann Luca Pitti erbaut. Die Familie Pitti war im 14. Jahrhundert eine der bedeutendsten Familien in Florenz. Der heutige Innenausbau wurde aber erst 100 Jahre später von der Familie Medici fertiggestellt, nachdem die Familie Pitti der Teilnahme an einer Verschwörung überführt wurde und damit an Einfluss verlor. Die Pittis waren daraufhin gezwungen den Palazzo zu verkaufen. Im Rahmen des Umbaus wurden zahlreiche Elemente wie Fenster, Außenfassaden und Räume ausgewechselt. Zudem wurde eine große Gartenanlage geschaffen. Ab dem 16. Jahrhundert war der Palazzo die Residenz für die Herzöge der Toskana und später für die Könige von Italien. Im Jahr 1565 wurde zudem ein langer Korridor zwischen dem Palazzo Pitti und dem Palazzo Vecchio gebaut, der über die Ponte Vecchio führt, um damit den Adligen einen Zugang zum Rathaus zu ermöglichen, ohne dadurch in Berührung mit dem restlichen Volk kommen zu müssen. Heute befinden sich zahlreiche Museen und Ausstellungen im Palazzo Pitti. Für jedes Museum wird ein gesonderter Eintritt verlangt, der von 2,00 € – 10,00 € reicht. Zudem können unterschiedliche Kombitickets für mehrere Ausstellungen gekauft werden. Es lohnt sich deswegen schon im Vorfeld auszusuchen, welche Ausstellungen man sich anschauen möchte.

Adresse: Piazza de Pitti 1 | Öffnungszeiten Museen: Dienstag – Sonntag | Eintritt: ab €2,00

6. Giardino di Boboli

Der Boboli Garten grenzt direkt an den Palazzo Pitti an und war im 16. Jahrhundert einer der bekanntesten und wichtigsten Gärten Italiens. Die gesamte Gartenanlage wurde eher offen gehalten um einen Blick auf Florenz zu ermöglichen. Dieser Stil galt als ungewöhnlich, da es üblich war eher geschlossene und verspieltere Gartenanlagen zu kreieren. Auf dem Gartengelände können Besucher heute zahlreiche Grotten, Brunnen ein Amphitheater sowie einen ägyptischen Obelisken entdecken. Der heutige Garten umfasst eine Gesamtgröße von 4,5 Hektar. Neben den genannten Höhepunkten befinden sich zudem dutzende Skulpturen im Park. Der Giardino di Boboli hat täglich geöffnet. Erwachsene zahlen für den Eintritt 7,00 €. Kinder bis 18 Jahren sind kostenlos. Zudem gibt es noch weitere Vergünstigungen für Personen bis 25 Jahren sowie Studenten. Weitere Informationen

Adresse: Piazza de Pitti 1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €7,00


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7. Basilica di San Lorenzo di Firenze

Eine der ältesten und gleichzeitig eine der größten Kirchen in Florenz ist die Basilica die San Lorenzo di Firenze. Die Basilika, die 393 n. Chr. eingeweiht wurde, beansprucht für sich selber die älteste Kirche in Florenz zu sein. Geschichtlich kann dies aber nicht mit Sicherheit bestätigt werden. Die Basilika war viele Jahrhunderte lang die Kathedrale der Stadt, bis sie schließlich von der Santa Reparata abgelöst wurde, die wiederum von der heutigen Kathedrale Santa Maria del Fiore abgelöst wurde. Der heutige Bau der Basilika stellt eine Erweiterung aus dem 15. Jahrhundert dar, der von der Familie Medici ist Auftrag gegeben wurde. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Außenfassade an vielen Stellen merklich älter und schlichter wirkt, während der Innenraum gänzlich moderner ist. Während die Familie Medici einen Innenausbau im gotischen Stil bevorzugte, wollte der Architekt Brunelleschi eine Kirche im Stil der Renaissance errichten und setzte sich mit diesen Plänen schließlich auch durch. Das Ergebnis kann sich entsprechend sehen lassen. Ein Meisterwerk zeitgenössischer Kunst ist zudem das Gemälde innerhalb der Kuppel. Ebenfalls als Höhepunkt gilt die Cappella dei Principi. Diese, mit Halbedelsteinen ausgestatte Fürstenkapelle, diente den Herzögen als Grabstätte.

Adresse: Piazza di San Lorenzo 9 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €3,50

8. Basilica di Santa Croce

Die Santa Croce Kirche ist eine der bedeutendsten Kirchen Italiens, da in ihr zahlreiche berühmte Persönlichkeiten, wie Michelangelo, Machiavelli oder Galileo Galilei beerdigt liegen. Santa Croce wurde vom Franziskanerorden 1294 erbaut, ein Orden der für den Bau schlichter Kirchen bekannt war. Dennoch ist auch diese Kirche, nach unseren heutigen Vorstellungen, reich an Verzierungen. So wurde der gesamte Altarbereich mit großen Wandbemalungen verziert. Dazu kommen lange Buntglasfenster. Außerdem gibt es mehrere Nebenaltäre und weitere Fresken von berühmten Künstlern. Besucher können neben der eigentlichen Kirche auch die Grabmäler und Gedenktafeln besichtigen. Die Kirche hat täglich geöffnet. Der Eintrittspreis liegt bei 6,00 €. Kinder bis 17 Jahren, Gruppen sowie Studenten zahlen 4,00 €. Offizielle Homepage

Adresse: Piazza Santa Croce 16 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €6,00

9. Piazza della Signoria

Der Piazza della Signoria ist der bekannteste und gleichzeitig einer der größten Plätze in Florenz. Er gilt zudem als einer der berühmtesten Plätze in Italien. Im 14. und 15. Jahrhundert war de Platz, mit dem angrenzenden Palazzo Vecchio, der zentraler politische und soziale Machtpunkt. Zahlreiche wichtige Gebäude grenzen an den Piazza della Signoria. Zudem ist der Platz idealer Ausgangspunkt für viele weitere Sehenswürdigkeiten in Florenz, die sich alle fußläufig vom Platz aus befinden. Auf dem Platz selber befinden sich einige bedeutende Kopien von Statuen, wie z.B. die Nachbildung des David von Michelangelo. Direkt am Palazzo Vecchio gelegen, steht der Neptunbrunnen von Bartolomeo Ammanati.

10. Piazzale Michelangelo

Den wohl schönsten Panoramablick über Florenz und Umgebung erhält man vom Piazzale Michelangelo. Der Platz wurde 1865 erbaut, zu der Zeit als Florenz die Hauptstadt Italiens war. Zum Platz führt eine acht Kilometer lange Panoramastrecke, die Viale dei Colli, am Hügel von San Miniato. An der höchsten Stelle führt die Strecke schließlich auf den Piazzale Michelangelo. Auf dem Platz selber stehen einige Bronzekopien von Werken des Michelangelo, so z.B. auch die des David. Zudem gibt es ein Pavillon, indem sich heute ein Restaurant befindet. Auch in den Abendstunden ist der Platz ein beliebter Treff um auf die nun beleuchtete Stadt blicken zu können.

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