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1. Akropolis

Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Athen ist ohne Zweifel die Akropolis. Dabei bedeutet „Akropolis“ zunächst nur eine befestigte Stadtanlage im antiken Griechenland. Da heutzutage aber nur noch die Akropolis in Athen erhalten ist, verbindet man mit diesem Begriff die Athener Akropolis. Die ersten Tempelanlagen auf der Akropolis wurden ab 467 v. Chr. erbaut, zu Ehren der Göttin Athene. Die gesamte Akropolis wird von einem massiven Steinwall umgeben. In der Anlage selbst finden sich zahlreiche Tempelanlagen in unterschiedlichen Erhaltungsstufen. Verhältnismäßig gut erhalten sind dabei das Parthenon, das Erechtheion, die Propyläen und einige kleinere Tempelanlagen. Die allermeisten Anlagen, wie z.B. der alte Tempel der Athene, sind dagegen komplett zerstört oder es finden sich nur noch Fundamente. Dennoch kann man sich auch heute noch gut vorstellen, welche Macht und Fortschritt die antiken Griechen besaßen. Die Akropolis kann täglich besucht werden. Dabei darf der Aufstieg zum Eingang nicht unterschätzt werden. Erwachsene zahlen 12,00 €, Kinder bis 18 Jahren sind kostenfrei. Von oben erhält man zudem einen tollen Panoramablick über die Stadt.

Adresse: Akropolis | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €12,00

2. Tempel des Hephaistos

Der Tempel des Hephaistos gilt als einer der besterhaltenen Tempel der griechischen Antike. Bis auf einige Dachelemente ist der Tempel, der dem Gott der Schmiedekunst gewidmet ist, noch komplett erhalten. Der 430 v. Chr. erbaute Tempel besteht größtenteils aus Marmor. Vor allem die zahlreichen Säulen und der steinerne Fries auf den Dachstützen können heute noch betrachtet werden. Leider darf der Tempel nicht betreten werden. Der Tempel des Hephaistos befindet sich innerhalb einer großen Anlage, die auch die Akropolis umschließt. Mit dem 4-Tagesticket in Höhe von 12,00 € kann damit, neben der Akropolis, auch dieser Tempel besucht werden.

Adresse: Gelände der Akropolis | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €12,00

3. Odeum des Herodes Atticus

Mit dem Odeum des Herodes Atticus gibt es noch heute ein funktionierendes antikes Theater. Das sich am Fuße der Akropolis befindliche Theater wurde der Stadt Athen durch Herodes Atticus im Jahr 161 n. Chr. geschenkt. 1952 wurde das Theater renoviert. Es bietet Platz für bis zu 5.000 Zuschauer und wird auch heute noch für Veranstaltungen genutzt. Aufgrund des verhältnismäßig späten Baus des Theaters wurde dieses nach römischen Vorgaben erbaut. Leider darf das Theater außerhalb der Veranstaltungen nicht betreten werden. Neben dem Odeum des Herodes Atticus befindet sich östlich das wesentlich ältere und zur Ruine verfallene Dionysostheater (erbaut 5. Jahrhundert v. Chr.). Dieses Theater gilt als das wichtigste Theater der griechischen Antike und als Geburtsstätte des Theaters. Beide Anlagen können im Rahmen des 12 € Kombitickets besucht werden.

Adresse: Gelände der Akropolis | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €12,00

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4. Agora

Eine Agora war ein zentraler Fest- und Marktplatz in der griechischen Antike. Der Platz wurde zudem für Gerichts- und Volksversammlungen genutzt. Die Athener Agora wurde etwa im 5. Jahrhundert v. Chr. erbaut und gilt als Gegensatz zum kultischen Machtzentrum der Akropolis. Ihr wird eine bedeutende Position in der Entwicklung einer frühen Form der Demokratie zugesprochen. Teile des Geländes der Agora sind heute noch erhalten, wie z.B. der Tempel des Hephaisteion. Die meisten Gebäude sind aber zerstört. Ihre Fundamente wurden im Rahmen von Ausgrabungen wieder sichtbar. Das gesamte antike Marktgebiet kann im Rahmen des Kombitickets betreten werden.

Adresse: Gelände der Akropolis | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €12,00

5. Kloster Kesariani

Das Kesariani Kloster ist ein orthodoxes Kloster, das während der byzantinischen Blütezeit im 11. Jahrhundert am Hang des Hymettos erbaut wurde. Neben diesem Kloster befanden sich weitere Kloster in unmittelbarer Nähe, doch das Kloster Kesariani galt als das angesehenste und schönste Kloster. Es besaß zahlreiche Ländereien, auf denen sich Olivenbäumen oder Weinberge befanden. Die Klosteranlage ist trotz zahlreicher Kämpfe und Belagerungen Athens bis heute erhalten geblieben. Es wird von einer hohen Mauer umgeben. Im Inneren der Anlage befindet sich eine Kirche, eine Speisesaal (Refektorium), ein Badehaus sowie Zellen. Die Innenräume der Gebäude sollen in vergangenen Zeiten mit schönen Innenbemalungen verziert worden sein. Leider konnten die Bemalungen nicht erhalten werden. Die gesamte Anlage wirkt sehr malerisch und lädt zu einem entspannten Besuch ein. Das Kloster kann besichtigt werden.

Adresse: Zografou | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag

6. Panathinaiko Stadion

Das Pamathimaiko Stadion ist das erste Olympiastadion der Neuzeit, das für die ersten Olympischen Spiele 1896 errichtet wurde. Es ist eine Rekonstruktion des antiken Stadion und wurde auf dessen Fundamenten erbaut. Das Stadion hat eine Länge von 236 Metern und bietet Platz für 50.000 Zuschauer. Große Teile des Stadions bestehen aus Marmor. Aufgrund einer zu knappen Bauzeit mussten aber einige Bereiche aus Holz erbaut werden um pünktlich zu den Spielen fertig zu sein. Das Stadion wurde ebenfalls zu den Olympischen Spielen 2004 für einige Sportveranstaltungen genutzt. Danach wurde es nur noch für wenige Anlässe genutzt. Besucher können das Stadion betreten.

Adresse: Leoforos Vasileos Konstantinou | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei


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7. Plaka

Der Stadtteil Plaka ist der älteste Stadtteil Athens. Er liegt nahe der Akropolis und reicht bis zum Parlamentsgebäude. Bis zur modernen Stadtplanung war der Stadtteil Plaka das Zentrum der Stadt. Viele Grundmauern der Häuser stammen aus der Antike, auch wenn die Häuser selber aus neueren Epochen stammen. Dutzende Häuser mussten in den letzten Jahrzehnten modernisiert werden. Dennoch wurde darauf geachtet, den Baustil des Stadtteils zu bewahren. Heute gilt Plaka als Luxusstadtteil. Die Immobilienpreise sind die höchsten Athens. Gerade von Besuchern wird der Stadtteil gerne besucht. Zahlreiche Restaurants, Cafés und Handwerksbetriebe finden sich in Plaka. Der größte Teil des Stadtteils ist verkehrsberuhigt, weshalb ein Bummel durch die Gassen entspannt möglich ist.

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8. Olympieion

Der Olympieion (auch Tempel des Zeus) befindet sich nahe der Akropolis und war einer der größten Tempel der griechischen Antike. Dabei handelte es sich bei dem Tempel wohl eher um eine Dauerbaustelle. Funde ergaben, dass der Bau vom 6. Jahrhundert v. Chr. bis zum 2. Jahrhundert v. Chr. andauerte. Jahrhundert lange Bauunterbrechungen verzögerten immer wieder die Fertigstellung. Heute gibt es nur noch eine Bauruine mit einem kleinen Teil des Tempels der besichtigt werden kann. Wahrscheinlich wurde der Tempel durch ein Erdbeben fast vollständig zerstört. Dennoch sind die Ausmaße des einst größten Tempels der Antike auch heute noch auf dem riesigen Feld sichtbar, so dass man sich seine Dimension vorstellen kann. Der Eintritt wird durch die 12 € Karte für die Akropolis mit umfasst.

Adresse: Leoforos Andrea Siggrou 10 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €12,00

9. Hadriansbibliothek

Die Hadriansbibliothek befindet sich ebenfalls in der Nähe der Akropolis. Die heutige Ruine wurde durch Kaiser Hadrian im Jahr 132 n. Chr. erbaut und fasste etwa 20.000 Schriftrollen auf drei Stockwerken. Aufgrund der unruhigen Zeit wurde die Bibliothek schon 412 n. Chr. das erste Mal teilweise zerstört und im Anschluss wieder aufgebaut. Ab dem 5. Jahrhundert n. Chr. entstand im Innenhof der Bibliothek eine erste christliche Kirche, die in den Jahrhunderten danach mehrmals ersetzt wurde. Hierdurch verschwand die Bibliothek immer weiter. Mit der Zerstörung der letzten Kirche durch einen Großbrand 1885 begannen im Anschluss die ersten Ausgrabungsarbeiten. Heute können Besucher ein Teil der Außenfassade der Bibliothek betrachten.

Adresse: Areos 1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

10. Griechisches Parlament

Das griechische Parlamentsgebäude dient dem griechischen Parlament als Sitzungsort. Das Gebäude wurde bereits 1836 unter König Otto erbaut und war als Satdtschloss vorgesehen. Das Schloss war offiziell bis zur ersten Abschaffung der Monarchie 1924 Sitz der königlichen Familie. Dennoch wurde schon in der Zeit zuvor, und vor allem im Griechisch-Türkischen Krieg, das Satdtschloss als Auffanglanger für Flüchtlinge genutzt. Später wurde es zunächst als Krankenhaus und dann als Museum genutzt. Erst 1934 tagte das griechische Parlament zum ersten Mal im nun ehemaligen Stadtschloss. Vor dem Parlamentsgebäude liegt der Syntagma Platz auf dem sich das Grabmal des unbekannten Soldaten befindet. Hinter dem Parlamentsgebäude befindet sich eine weitläufige Gartenanlage, die separat vom Parlamentsgebäude betreten werden kann. Die stündlich stattfindende Wachablösung ist ebenfalls ein imposantes Schauspiel. Das Parlamentsgebäude kann nur im Rahmen von vorangemeldeten Führungen betreten werden.

Adresse: Ethniki Odos 91 | Öffnungszeiten: Nur auf Anfrage

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