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Wien Sehenswürdigkeiten Top 10

Wien

Top 10

Als eine der schönsten Hauptstädte Europas gilt das ganzjährig gut besuchte Wien. Neben ihrer ausgezeichneten Lage entlang der Berge und der Donau sind es vor allem die malerischen Schlösser und Gebäude, die der Stadt ihren einmaligen Charme verleiht. Die Altstadt gilt darüber hinaus als wahrer Besuchermagnet. Historisch gut erhalten und zudem intensiv restauriert stehen dort viele der wichtigsten Gebäude der Stadt wie die Hofburg. Die unterschiedlichen Schlösser, allen voran Schloss Schönbrunn, liegen dagegen außerhalb des Altstadtkernes. Doch auch heute zählt Wien zu einer der kulturträchtigsten Städte Europas, weshalb im gesamten Stadtgebiet verschiedenste moderne Kultureinrichtungen zu finden sind. Besucht werden kann Wien dabei ganzjährig, da sie sowohl im warmen Sommer, als auch im oftmals schneereichen Winter eine besondere Ausstrahlung versprüht. Was man in Wien auf keinen Fall verpassen sollte, zeigen meine Top 10 Sehenswürdigkeiten von Wien.




1. Schloss Schönbrunn

Ein Paradebeispiel eindrucksvoller Monumentalbauten ist das Schloss Schönbrunn mit seinem ebenso bemerkenswerten, 160 ha großen, Schlosspark. Die heutige Anlage stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, als Kaiserin Maria Theresia sowohl das Schloss, als auch den Park hat umbauen lassen. Die Ursprünge reichen dagegen bis ins 17. Jahrhundert zurück, als eine erste Residenz für Kaiserin Eleonora Gonzaga errichtet wurde.
Das Schloss verfügt über eine barocke Fassade und ist in zwei Flügel unterteilt. Noch bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wurde es von der Kaiserfamilie als Sommerresidenz genutzt. Insgesamt zählt der Komplex 1.441 Zimmer, von denen die Allermeisten Teil des heutigen Museums sind, auch wenn nur die bedeutsamsten Prunkräume von der Öffentlichkeit betreten werden können. Die anderen Bereiche werden als Privatwohnungen genutzt. Die Innenräume zeigen mehr als eindrucksvoll den Prunk der Monarchie. Dabei verfügen sie alle über ein einzigartiges Thema, weshalb sich kaum ein Raum ähnelt. Höhepunkte sind sicherlich das Spiegelzimmer sowie die große Galerie.
Neben dem eigentlichen Schloss spielt auch der Schlosspark eine zentrale Rolle für die Bedeutung der Anlage. Zentrum der Anlage ist das große Parterre mit seinem opulenten Neptunbrunnen. Von ihm aus führen rechts und links des Weges die verschiedenen Gärten ab, die jeweils ganz unterschiedliche Elemente wie einem Irrgarten, Rosarium oder ein Palmenhaus beherbergen. Hier finden sich aber auch eine römische Ruine oder einen Obelisken Brunnen. Den Abschluss bildet schließlich die Gloriette, welche exakt am Ende des großen Parterre steht. Besondere Erwähnung gilt dem Schöner-Brunnen, der ebenfalls im Park steht und als Namensgeber des Schlosses gilt. Offizielle Homepage

Adresse: Schönbrunner Schloßstraße 47 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag

2. Hofburg

Heute Sitz des Bundespräsidenten, war die Hofburg zu Wien vom 13. Jahrhundert bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts der Hauptsitz des Fürstengeschlechts der Habsburger. Das heutige Gebäude ist das Ergebnis zahlreicher Umbauten und Erweiterungen, die im Laufe mehrere Jahrhunderte kontinuierlich stattfanden. Damit ermöglicht der Komplex einen spannenden Einblick in die unterschiedlichen kunsthistorischen Epochen, die jeweils Ausdruck einzelner Gebäudetrakte sind. Mit zu den ältesten Bereichen der Anlage zählt der gotische „Schweizertrakt“, der ebenfalls umgebaut wurde und seit dem 16. Jahrhundert darüber hinaus Elemente der Renaissance aufweist. Fast genauso alt ist die im Ende des 13. Jahrhunderts errichtete Hofburgkapelle im spätromanischen Stil. Vom Schweizertrakt ausgehend beginnt der Amalienhof mit einem Denkmal Kaisers Franz I. Der Hof wird von der Amalienburg abgeschlossen. Links und rechts des Hofes befinden sich der „Leopoldinischer Trakt“ sowie der „Reichskanzleitrakt“. Ein besonders prunkvoll gestaltetes Gebäude ist die Hofbibliothek, die heute Teil der Österreichischen Nationalbibliothek ist. Früher alleinstehend, ist sie heutzutage mit den weiteren Bereichen der Hofburg verbunden. In ihr finden sich zahlreiche barocke Elemente, die mit Gold und Marmor veredelt wurden. Direkt an die Hofbibliothek angrenzend, beginnt der Augustinertrakt, der die Bibliothek mit der wesentlich älteren Augustinerkirche verband.
Neben dem Bundespräsidenten und der Nationalbibliothek werden weitere Gebäudetrakte von Behörden genutzt. Andere Teile wurden dagegen zu Museen umgebaut. Leider sind diese unterteilt, weshalb kein einheitlicher Besuch möglich ist. Zu den wichtigsten Museen des Komplexes zählt das Museum mit den Kaiserappartements, dem Sisi-Museum sowie der Silberkammer, die zusammen besichtigt werden können. Davon separat zu besuchen ist die Schatzkammer mit ihrem weltlichen sowie geistlichen Teil. Daneben gibt es noch ein halbes Dutzend weitere Museen, die einem die unterschiedlichen Bereiche der Hofburg öffnen. Offizielle Homepage

Adresse: Michaelerkuppel | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag

3. Stephansdom

Der Stephansdom ist die Metropolitankirche des Erzbischofs von Wien und gilt zu den Wahrzeichen der Stadt. Der in seinen Ursprüngen ab 1230 errichtete Sakralbau zählt zu den wichtigsten gotischen Bauwerken des Landes. Gleichzeitig sind aber bis heute Teil des original spätromanischen Baus erhalten, die vor allem die Westfassade des Doms ziert. Markantestes Merkmal ist der 136 Meter hohe Südturm. Nicht fertiggestellt wurde dagegen der Nordturm, indem sich heute die zweitgrößte freischwingende Kirchenglocke Europas befindet. Bemerkenswert ist auch, dass der Dom während des Zweiten Weltkrieges kaum beschädigt wurde und ein durch die Wehrmacht angeordneter Befehl an den stationierten Hauptmann zur vollständigen Zerstörung des Doms nicht befolgt wurde. Mit Kriegsende brannte der Dom schließlich, nachdem Plünderer mehrere Feuer in der nahen Umgebung legten, vollkommen aus. Dabei wurden neben dem Interieur auch tragende Elemente zerstört. Doch bereits kurze Zeit später wurde der Dom bis 1952 wiedererrichtet. Ebenfalls markant ist das Dach des Doms, werden dort mithilfe bunter Kacheln die Wappen von Kaiser Franz I. sowie gegenüberliegend die Wappen der Stadt Wien und der Republik Österreich dargestellt. Die Innengestaltung besticht durch eine gotische Grundstruktur, die aber an vielen Stellen von später hinzugefügten Barockelementen ergänzt wird, so wie im Fall des barocken Hochaltars.

Adresse: Stephansplatz 3 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt kostenlos






4. Schloss Belvedere

Die Schlossanlage Belvedere, ursprünglich erbaut für Prinz Eugen von Savoyen, ist ein Schlosskomplex bestehend aus dem „Oberen Belvedere“, dem „Unteren Belvedere“ sowie dem, in der Mitte liegenden, Schlossgarten. Letzterer verfügt über mehrere Gartenelemente nebst Brunnenanlagen und verbindet beide Gebäude zu einem zusammenhängenden Komplex. Als Sommer- und Gartenpalais für den Prinzen gedacht, wurde zunächst das „Untere Belvedere“ im barocken Stil 1716 errichtet. Das Gebäude wies insgesamt nur wenige Wohnräume auf, dafür aber um eine umso größere Orangerie, in der vornehmlich Zitruspflanzen wuchsen. Hauptempfangssaal für repräsentative Anlässe war der Marmorsaal. Das „Obere Belvedere“ entstammt späteren Bauplänen. Zuvor sollte an der heutigen Stelle nur eine Gloriette errichtet werden. Doch ab 1720 wurden die Pläne erweitert und um ein weiteres Gebäude ergänzt. Das „Obere Belvedere“ wurde 1726 fertiggestellt und diente hauptsächlich zu Repräsentationszwecken, weshalb es auch nicht vom Prinzen bewohnt wurde. Nach dem Tod des Prinzen, lies die Alleinerbin Anna Viktoria von Savoyen, das gesamte Inventar sowie die vollständige Ausstattung des „Oberen Belvedere“ versteigern. Übrig blieben nur die, noch heute sehr imposanten, festverbauten Verzierungen. Aber auch die Deckenfresken sowie die Raumverzierungen wurden nicht ausgebaut. Höhepunkt ist hier ebenfalls der Marmorsaal, der über zwei Geschosse reicht. Offizielle Homepage

Adresse: Prinz Eugen-Straße 27 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag

5. Innere Stadt (Altstadt)

Die Innere Stadt von Wien ist auch als die Altstadt bekannt. Sie ist der 1. Gemeindebezirk Wiens, der gleichzeitig mit der älteste Teil der Stadt ist. Bis zu der Eingemeindung der umliegenden Bezirke im Jahr 1850 bestand Wien als Stadt nur aus dem 1. Gemeindebezirk, der zum Schutz vor Angreifern von einer Stadtmauer umgeben war. Erst acht Jahre nach der Eingemeindung der anderen Bezirke begann man mit dem Rückbau der Maue. An ihrer Stelle wurde anschließend die Ringstraße erbaut. Noch heute ist die Altstadt vor allem für Besucher das Zentrum Wiens. Vor allem die vielen Wahrzeichen und Sehenswürdigkeiten tragen dazu bei. Neben dem Stephansdom, der Hofburg und weiteren zahlreichen Sehenswürdigkeiten, steht hier auch das Rathaus der Stadt. Aber auch die Wiener Staatsoper, sowie allerhand Museen liegen in der Altstadt.

6. Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn befindet sich mit auf dem Gelände des Schlosses Schönbrunn und wurde 1752 vom Fürstengeschlecht der Habsburger gegründet. Das Areal umfasst insgesamt 17 Hektar, deren Gestaltung über die Jahrhunderte regelmäßig erneuert wurde. Mittelpunkt des Tiergartens ist der 1759 erbaute achteckige Pavillon, der zu seinen Anfängen als Frühstücksraum innerhalb der Menagerie diente und heute als Restaurant genutzt wird. Vor allem exotische Tiere wurden hier gehalten, um den Adligen (und später auch der gehobenen Schicht) einen Einblick in die Artenvielfalt zu ermöglichen. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der, nun täglich geöffnete, Tiergarten schließlich der gesamten Bevölkerung eröffnet. Mit Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Tiergarten allmählich umgebaut und die, meist viel zu kleinen Gehege wurden (nach damaligen Vorstellungen) ausgebaut und modernisiert. Doch infolge der beiden Weltkriege starben viele Tiere, da eine ausreichende Versorgung in dieser Zeit nicht sichergestellt werden konnte. Zudem wurden Teile des Areals durch Bomben zerstört. Dies hatte zur Folge, dass sich der Park, trotz Erneuerung nach dem Krieg, ab den 1960er Jahren einem stetig wachsenden Imageproblem ausgesetzt sah, da viele Gehege erneut nicht den modernen Standards entsprachen. Um einer endgültigen Schließung zuvorzukommen, wurden durch medienwirksame Sponsoren fast alle Areale und Gebäude erweitert und runderneuert. Auch gänzlich neue Gebäude, wie dem Regenwaldhaus oder dem Raubkatzengehege, konnten errichtet werden, so dass sich der Tiergarten heutzutage ungebrochener Beliebtheit erfreut. Heute leben über 8000 Tiere, bei einer Artenvielfalt von über 700, im Tiergarten. Offizielle Homepage

Adresse: Maxingstraße 13b | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag


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7. Wiener Prater

Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist der Wiener Prater. Dabei konzentriert sich diese Berühmtheit meist nur auf den Teil mit dem Vergnügungspark. In Wahrheit ist der Wiener Prater aber ein über 6 km² großes und sehr weitläufiges Areal, bei dem der Vergnügungspark nur einen einzelnen Teil ausmacht. Im Nordwesten durch die Donau begrenzt, zieht sich der Prater bis an den Donaukanal. Neben dem erwähnten Vergnügungspark befinden sich auf dem Areal des Praters zahlreiche Grünwiesen, Wälder, Kleingartenanlagen sowie ein Galopprennplatz, eine Schwimmhalle sowie das Ernst-Happel Stadion. Die Ursprünge des Praters reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit war das Gelände nur teilweise bewohnt und mehrheitlich durch Wald- und Wiesenlandschaften gekennzeichnet. Darüber hinaus wurde es als Jagdgebiet für den Adel genutzt. Um Letzteres besser erreichen zu können, wurde schließlich die vier Kilometer lange und heute noch existierende Straße angelegt. Erst unter Kaiser Joseph II. wurde das Gebiet Mitte des 18. Jahrhunderts für die Öffentlichkeit freigegeben. Neben der Erholung entstanden so zunehmend (bis heute) immer weitere Vergnügungs- und Sporteinrichtungen. Offizielle Homepage

8. Naturhistorisches Museum

Bereits die Außenfassade des Naturhistorischen Museum lässt die Bedeutung des Gebäudes für die Stadt erahnen. Das im August 1889 unter Kaiser Franz Joseph I. eröffnete Museum sollte als neuer Standort für die umfassende Naturaliensammlung dienen, die mit mehr als 30.000 Objekten bis dato in der Hofburg lagerte. Da aber die Lagerkapazitäten erschöpft waren, musste hierfür ein neuer Standort gesucht werden. Das Ergebnis ist das heutige Museum. Seitdem sind zahlreiche Objekte rund um das Thema Erde, Natur und Evolution dazugekommen, weshalb das Museum mit mehr als 30 Millionen Objekten zu den weltweit bedeutendsten Naturmuseen zählt. Heutzutage ist das Museum in mehrere Abteilungen unterteilt, zu denen die Anthropologische, die Botanische sowie die Geologisch-Paläontologische Abteilungen zu den wichtigsten zählen. Besonders beliebt bei vielen Besuchern ist der Sauriersaal, indem mehrere lebensgroße Saurierskelette ausgestellt sind. Insgesamt verfügt das Naturhistorische Museum über elf Abteilungen. Offizielle Homepage

Adresse: Burgring 7 | Öffnungszeiten: Mittwoch – Montag | Eintritt €10,00

9. Albertina

Die Albertina ist ein Museum in der Altstadt Wiens, das vor allem aufgrund seiner bedeutsamen Grafiksammlungen weltweit renommiert ist. Das Museum befindet sich im Palais Erzherzog Albrecht, heutzutage eher als Palais Albertina bekannt. Der größte Teil der Kunstwerke stammt aus der Sammlung des Herzogs Alberts, der über 50 Jahre lang eine umfangreiche Privatsammlung aufbaute. Unter ihnen befanden sich Kunstwerke von berühmten Malern wie Michelangelo, Dürer oder Rubens. Viele der Werke zählen heute zu den namhaftesten Werken der Kunstgeschichte. Noch heute werden einige dieser Werke in der Albertina ausgestellt. Seit der Neueröffnung der Albertina im Jahr 2003 widmet sich das Museum, neben den bereits erwähnten Sammlungen, auch Kunstsammlungen aus den Bereichen Architektur, Grafik und Foto. Offizielle Homepage

Adresse: Albertinaplatz 1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt €12,90

10. MuseumsQuartier

Als Kulturforum im Herzen der Stadt unterstreicht das MuseumsQuartier die Standortbestimmung Wiens als wichtiger Ort für Kunst und Kultur in Europa. In diesem mehr als 90.000 m² großem Areal finden sich neben Messe- und Ausstellungsflächen zahlreiche Museen, Initiativen und kulturspezifische Institutionen. Bekannte Vertreter sind das „Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien“ sowie die Kunsthalle Wien. Doch auch viele kleinere Kunst- bzw. Kultureinrichtungen haben sich hier niedergelassen. Gleichfalls sehr beliebt ist das unmittelbare Gebiet um das Quartier, wie auch der zentrale Innenhof des Geländes, die heute populäre Erholungsareale darstellen. Hauptgebäude und zentraler Eingangsbereich zum MuseumsQuartier sind die ehemaligen Kaiserlichen Hofstallungen aus dem Jahr 1713, die heute ebenfalls Teil des Gesamtkomplexes sind. Offizielle Homepage

Adresse: Museumsplatz 1







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