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Rhodos Sehenswürdigkeiten Top 10

Rhodos

Top 10

Rhodos ist die viertgrößte Insel Griechenlands und gilt als beliebte Urlaubsinsel. Neben zahlreichen hellen Sandstränden mit glasklarem Wasser gibt es auch viele Sehenswürdigkeiten auf der Insel zu entdecken. Schon in der Antike wurde die Insel besiedelt und so finden sich noch heute Überreste ehemals großer Städte. Aber auch die Altstadt von Rhodos Stadt bietet viele Aspekte. Was die Insel darüberhinaus alles zu bieten hat, zeigen meine Rhodos Sehenswürdigkeiten Top 10.




1. Großmeisterpalast

Der Großmeisterpalast von Rhodos wurde im 14. Jahrhundert als Residenz für den Johanniterorden errichtet. Nachdem die Insel von den Osmanen im Jahr 1522 erobert wurde, übernahmen diese den Palast und funktionierten ihn zu einem Gefängnis und Munitionshaus um. 1856 gab es durch die gelagerte Munition eine schwere Explosion, wobei große Teile des Palastes zerstört wurden. Nach der Übernahme durch die Italiener 1912, wurde der Großmeisterpalast wieder aufgebaut und in dessen Rahmen auch erweitert. Der Palast sollte als Residenz für die italienischen Könige dienen, von denen in Wirklichkeit aber niemals jemand den Palast betrat. Von dem originalen Palast vor der Explosion ist nur noch das Hauptportal mit den beiden Wehrtürmen erhalten. Heutzutage befindet sich im Palast das archäologische Museum von Rhodos mit zahlreichen kulturellen und historischen Ausstellungsstücken. Das Museum sowie der Palast haben täglich geöffnet. Erwachsene zahlen 6,00 €. Kinder bis 18 Jahren sind kostenlos. Offizielle Homepage

Adresse: Ippoton | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €6,00

2. Akropolis von Lindos

Neben der bekannten Akropolis in Athen, gab es auch eine Akropolis auf der Insel Rhodos. Bei der Akropolis von Lindos handelt es sich aber nur noch um eine Bergruine, die im 20. Jahrhundert durch Archäologen entdeckt und ausgegraben wurde. Zahlreiche Säulen wurden wieder aufgerichtet, die einen Athenetempel aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. zugerechnet werden konnten. Auf dem 116 Meter hohen Felsen dominiert heute vor allem aber eine große Burganlage, die zunächst von den Byzantinern und später von dem Johanniterordnen ausgebaut wurde. Sowohl das Burgtor als auch die Mauern sind bis heute gut erhalten geblieben. Für den Besuch der Anlage ist es notwendig, einen felsigen Weg den Berg hinauf zu gehen. Alternativ werden auch Esel als Transportmittel angeboten. Der Eintritt zur Anlage kostet 6,00 € für Erwachsene.

Adresse: Nahe Lindos | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag (Nebensaison: Mo geschlossen) | Eintritt: €6,00

3. Festung von Monolithos

Im Westen der Insel befindet sich der kleine Ort Monolithos mit der gleichnamigen Festung. Bereits um 1450 baute der Johanniterorden auf dem nahe gelegenen, etwa 100 Meter hohen Felsen, eine erste Burg. Diese wurde ab 1467 erweitert und dann noch einmal ab 1480 in zehnjähriger Arbeit restauriert. Aufgrund der erhöhten Position und der günstigen Lage direkt am Meer, diente die Festung dem Schutz vor Angriffen. Heute können Besucher nur noch die große Festungsmauer sehen, die insgesamt gut erhalten ist. Die Gebäude im Innen sind im Laufe der Zeit, obwohl die Festung niemals eingenommen werden konnte, zerstört. Es wurde aber eine kleine Kapelle nachträglich erbaut, die dem heiligen Pantaleon gewidmet ist. Die Festung kann nur zu Fuß erreicht werden. Von der Festung aus erhält man einen sehr schönen Blick auf die Insel und das Meer.

Adresse: Notio Aigaio | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Kostenlos






4. Altstadt von Rhodos Stadt

Der Altstadtkern von Rhodos Stadt gehört zu einem der Höhepunkte auf der Insel. Die Altstadt wurde 1988 Teil des UNESCO Weltkulturerbes und bietet Besuchern zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Die Stadt wurde um 408 v. Chr. aus drei naheliegenden Städte gegründet und zur Hauptstadt der Insel erklärt. Die gesamte Altstadt ist von einer Festungsmauer umgeben, an der es mehrere Zugangstore gibt. Der schönste Zugangspunkt ist das Marientor am Hafen. Bekanntestes Gebäude der Altstadt ist der Großmeisterpalast (schon separat behandelt). Ebenfalls sehenswert ist die Süleyman-Pascha-Moschee, die von Sultan Süleyman I. im Jahr 1523 in der Stadt erbaut wurde, nachdem die Osmanen die Insel ein Jahr zuvor einnahmen. Direkt neben der Mosche befindet sich die türkische Bibliothek. Historisch geprägt ist der Platz der jüdischen Märtyrer. Von diesem Platz aus wurde die jüdische Bevölkerung der Insel, in der Zeit der deutschen Besatzung, deportiert. Auf dem Platz steht heute der Seepferdchenbrunnen. Vom alten Uhrenturm aus, hat man einen sehr schönen Blick über die Stadt. Der Eintritt hierfür kostet 5,00 €. Zudem gibt es noch zahlreiche Einkaufsstraßen die mal mehr oder weniger vom Tourismus geprägt sind. Wem der Trudel der Stadt zu viel wird, sollte einen der Gärten der Stadt aufsuchen. Dort kann man sich entspannen und neue Kraft für weitere Erkundungen tanken.

5. Kamiros

Die Grabungsstätte Kamiros war in der Antike eine der zentralen Städte auf Rhodos. Die Gründung der Stadt wird auf das Jahr 1000 v. Chr. datiert. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Stadt immer weiter ausgebaut, bis ein Erdbeben 226 v. Chr. große Teile der Stadt zerstörte. Daraufhin wurde Kamiros komplett neu errichtet. Ein weiteres Erdbeben im Jahr 139 n. Chr. zerstörte erneut große Teile der Stadt. Da Kamiros zu dieser Zeit stark an Bedeutung verlor, wurde diese nicht mehr erneut aufgebaut. Unzerstörte Bereiche wurden zwar weiter genutzt, dennoch zogen immer mehr Menschen aus Kamiros weg, bis diese im 4. Jahrhundert schließlich komplett aufgegeben wurde. Ausgrabungen haben ergeben, dass die Infrastruktur in Kamiros stark ausgebaut war. So wurden die Überreste mehrerer Tempelanlagen, Badeeinrichtungen sowie groß angelegte Wohnviertel gefunden. Sehr Fortschrittlich war dabei das Wassersystem. Jedes Gebäude der Stadt war mit dem Wassersystem verbunden und hatte entsprechend seinen eigenen Wasseranschluss. Heute können Besucher nur noch die Ruinen der Stadt besuchen. Vor allem die Fundamente der Gebäude sind gut erhalten, so dass ein guter Einblick in die Häuserstruktur der Antike möglich wird. Der Eintritt beträgt 4,00 €. Im Sommer hat die Grabungsstätte täglich geöffnet. Weitere Informationen

Adresse: Nahe Kamiros| Öffnungszeiten: Mo – So (Nebensaison: Mo geschlossen) | Eintritt: €4,00

6. Tal der Schmetterlinge

Bei dem Tal der Schmetterlinge (griech. Petaloúdes) handelt es sich um ein unter Naturschutz befindliches Biotop auf Rhodos, dass vor allem aufgrund seiner hohen Anzahl an Schmetterlingen bekannt ist. Das gesamte Tal wird von viel Wasser durchzogen, weshalb es sehr grün ist. Neben vielen Laub- und Nadelbäume finden sich dort auch weitere Grünpflanzen. Von Juni – September leben zudem tausende Schmetterlinge im Tal. Die meisten von ihnen entstammen dabei aus der Familie der „Russischen Bären“. Diese werden vom Duft der orientalischen Amberbäume angelockt, die außer auf Rhodos, normalerweise nur in Asien wachsen. Leider sinkt die jährliche Population der Schmetterlinge stark. Es wird vermutet, dass die hohe Zahl der Besucher Grund für den Rückgang der Schmetterlinge ist. Ein Besuch des Tals ist aber auch außerhalb der Schmetterlingszeit lohnenswert, da dieses aufgrund seiner Beschaffenheit und der einmaligen Natur ein idyllischer Ort ist, der auf Wanderpfaden erkundet werden kann. Am oberen Ende des Tals befindet sich zudem das kleine Kloster Kalopetra. Das Tal hat täglich geöffnet und kann für 3,00 € betreten werden.

Adresse: Eparchiaki Odos Kalamonas-Psinthou | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €3,00


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7. Thermen von Kallithea

Bereits in der Antike waren die Quellen nahe der Küste Kallitheas den Menschen bekannt. Man errichtete dort ein Badehaus wo sich die Menschen in den warmen Schwefelquellen entspannen konnten. Auch für die Heilung von Krankheiten wurden die Quellen genutzt. So soll bereits Hippokrates seinen Patienten ein Bad in den Quellen empfohlen haben. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde ein neues Badehaus, im orientalischen Stil, an den Quellen erbaut. Es entstand eine malerische Anlage mit zahlreichen Mosaiken, Kuppeln und einem Atrium. Der größte Teil der Anlage wurde aber durch Bombenabwürfe im zweiten Weltkrieg zerstört. Da auch die heißen Quellen nach dem Weltkrieg versiegten, zögerte die Stadt zunächst den Kurort wieder aufzubauen. Doch die malerische Bucht mit dem glasklaren Wasser sowie die historische Bedeutung des Kurortes führten zu einer Restaurierung der zerstörten Anlage, die 2007 eröffnet wurde. Heute können Besucher die Anlage besichtigen und am Strand entspannen. Eine Bar sowie alle Annehmlichkeiten für einen guten Strandbesuch sind vorhanden. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 3,00 €. Kinder zahlen 2,00 €.

Adresse: Leoforos Kallitheas | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €3,00

8. Panagia Tsambika

Die Panagia Tsambika ist eine Klosteranlage die heute nicht mehr bewohnt wird. Die dazugehörige Klosterkirche auf dem Berg Tsambika ist aber noch heute für Besucher geöffnet. Die Kirche ist nicht besonders groß, dafür aber im Inneren reich geschmückt. Zudem gilt sie als Wallfahrtskirche für Frauen mit einem Kinderwunsch. Der eigentliche Besuchergrund ist aber weniger die Kirche, als vielmehr der gewundene Pfad zum Berg. Von der Küstenstraße aus, führt ein Treppenweg mit 300 Stufen auf den Berg hinauf. Auf dem Berg angekommen erhält man einen tollen Panoramablick über die Insel und auf das Meer. Wem die 300 Stufen am Stück zu anstrengend sind, kann auf einer der vorhandenen Bänke am Weg eine Pause einlegen.

9. Burg Kritinia

Nahe dem kleinen Örtchen Kritina steht die gleichnamige Burg. Diese wurde 1472 von Giorgio Orsini, auf dem Fundament byzantinischer Überreste, erbaut und sollte Rhodos vor den Angriffen der Osmanen schützen. Aufgrund des im 15. Jahrhundert stark ausgeprägten Burgenbaus, sollte die Burg Kritina eine starke und schwer einzunehmende Anlage werden. Dies ist noch heute an den gut erhaltenden Mauern zu erkennen, bei denen sogar noch teilweise die Zinnen zu erkennen sind. Im Inneren der Burganlage stehen noch heute die Kirche Agios Georgio sowie Reste der St. Pauluskirche. Außerdem erhält man von dort einen guten Panoramablick auf die Insel. Die Burg Kritina kann kostenlos zu Fuß erreicht werden.

Adresse: Nahe Eparchiaki Odos Kalavardas-Empona | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

10. Koloss von Rhodos

Zu einem der sieben Weltwunder der Antike gehört unter anderem der Kollos von Rhodos. Diese monumentale Bronzestatue mit einer Höhe von 30 Metern wurde etwa um 292 v. Chr. erbaut und war das Eingangsportal vom Meer nach Rhodos. Die Statue stürzte aber bereits um 226 v. Chr. wieder ein, nachdem die Insel von einem Erdbeben erschüttert wurde. Die Statue selber war ein Abbild des Sonnengottes Helios, das ihm zu Ehren nach der Belagerung der Insel errichtet wurde. Nach dem Sturz der Statue sollte diese zunächst wieder aufgerichtet werden. Da die Inselbewohner aber einen erneuten Sturz der Statue durch ein weiteres Erdbeben befürchteten, beschlossen sie den Koloss liegen zu lassen. Überreste der Bronzestatue sind Vermutungen zufolge im Laufe der Jahrhunderte für andere Bauwerke verwendetet worden. Heute gibt es keine Überreste mehr. Auch ist der ursprüngliche Standort des Koloss nicht bekannt. Es gibt aktuell mehrere Thesen, wo der Koloss gestanden haben könnte, von denen aber keine bestätigt werden konnte. Damit bleibt der Koloss von Rhodos ein kulturelles Wahrzeichen der Insel, das nicht besichtigt werden kann.







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