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Münster Sehenswürdigkeiten Top 10

Münster

Top 10

Münster gilt als die Fahrradstadt der Bundesrepublik. Vor allem die zahlreich vorhandenen Studenten nutzen als Fortbewegungsmittel gerne das Fahrrad. Neben dem ungewöhnlich hohen Anteil von Fahrrädern bietet Münster zudem einen schönen Mix aus Altstadt, Sehenswürdigkeiten und Natur. Gerade in den Sommermonaten nutzen viele Bewohner den Aasee als Naherholungsgebiet. Welche Sehenswürdigkeiten die Stadt ansonsten zu bieten hat, zeigen meine Top 10 Sehenswürdigkeiten von Münster.




1. St. Paulus Dom

Wahrzeichen der Stadt ist der St. Paulus Dom im Herzen Münsters. Mit seiner Größe überragt der, ab 1192 erbaute Dom, noch heute die meisten Dächer der Stadt und ist damit schon von weitem aus gut zu erkennen. Die Bauzeit des Doms betrug nur etwa 72 Jahre, die in zwei Bauabschnitte unterteilt waren. Der westliche (romanische) Teil mit den Türmen wurde bereits 1192 erbaut, während mit dem restlichen Teil des Doms (gotisch) erst 1225 begonnen wurde. Das Hauptschiff besteht aus einer gewölbten Basilika mit einem doppelten Querschiff, das durch Bombardierungen im zweiten Weltkrieg schwer Beschädigt wurde. Obwohl der Dom wieder aufgebaut werden konnte, sind vor allem einige seltene Malereien unwiderruflich verloren gegangen. Steht man im Inneren des Doms, so fällt vor allem der alte Chor mit seinen 16 Rundfenster auf, die zusammen ebenfalls ein Rundfenster bilden. Insgesamt ist die Inneneinrichtung aber ungewöhnlich schlicht ausgefallen. Ebenfalls sehenswert ist das sog. „Paradies“, ein Vorbau an der Südseite. Sowohl das Äußere als auch das Innere ist mit einem aufwendigen Fries umrandet. Offizielle Homepage

Adresse: Domplatz 28 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

2. Münster Altstadt / Prinzipalmarkt

Immer einen Besuch wert ist die Münsteraner Altstadt. Bekannteste Straße in der Altstadt ist dabei der Prinzipalmarkt, der beidseitig von gut erhaltenen Giebelhäusern umgeben ist, in denen sich heute vor allem Luxusboutiquen befinden. Besonders auffällig bei den Gebäuden ist, dass jedes Haus eine andere Giebelarchitektur aufweist. Keines der Häuser ist identisch. An den Enden des Prinzipalmarktes befindet sich im Norden die Lambertikirche, im Süden der Stadthausturm. Zudem wird die Straße vom Domplatz unterbrochen. Ebenfalls in der Altstadt befinden sich die ältesten Marktplätze der Stadt; der Roggenmarkt sowie der Alte Fischmarkt. Die gehandelten Waren gaben den beiden Märkten ihren heutigen Namen. Außerdem stehen in der Altstadt zahlreiche Kirchen. Neben dem Dom und der St. Lamberti, können Besucher noch die Überwasserkirche und die Clementskirche aufsuchen.

Eine Führung durch die Altstadt unternehmen

3. St. Lamberti

Die St. Lamberti Kirche steht am südlichen Ende des Prinzipalmarktes und gilt als Markt- und Bürgerkirche. Bürgerkirche deshalb, weil die Bürger mit dem Bau einer eigenen Kirche ihre Bedenken gegen die Übermacht des St.-Paulus Doms zum Ausdruck bringen wollten. Entsprechend wurde die St. Lamberti von reichen Kaufleuten finanziert und ab 1375 erbaut. Geschichtliche Berühmtheit erlangte die Kirche durch die sog. Täuferkörbe, die noch heute gut sichtbar am Turm der Kirche hängen. In diesen drei Eisenkörben wurden am 22. Januar 1535 drei verbleibende Täufer sichtbar für alle Bürger durch die Kirche hingerichtet, indem sie in den Körben einen qualvollen Tod erleiden mussten. Heute dienen die Körbe als Mahnmal gegen Gewalt und der damaligen einseitigen Vorstellung der Kirche. Der neugotische Innenraum ist schlicht gehalten und beeindruckt durch die zahlreichen, lichtdurchflutenden Fenstern, von denen einige mit Buntglas ausgestattet sind. Offizielle Homepage

Adresse: Lambertikirchplatz | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei






4. Historisches Rathaus Münster

Das historische Rathaus von Münster gilt neben dem Dom als Wahrzeichen der Stadt und dürfte in seiner Form in Deutschland einmalig sein. Das Rathaus wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut und beeindruckt vor allem durch seine Frontfassade mit dem Giebeldach. Zudem ist es auch aus historischer Sicht bedeutend, da in diesem Gebäude unter anderem die Gespräche zum Westfälischen Frieden stattfanden und die heutige Schweiz erstmals als unabhängiges Land anerkannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Rathaus, so wie viele andere Gebäude in Münster, stark beschädigt. Nach der Bombardierung blieb neben dem Fundament nur noch die Giebelfassade bestehen. Glücklicherweise wurden vor der Bombardierung viele Teile des Mobiliars vorsorglich entfernt und anderorts sicher untergebracht. 1958 wurde das Rathaus schließlich, nach mehreren Jahren Wiederaufbau, eröffnet. Besucher können das Rathaus besuchen und dabei den bekannten Friedenssaal besichtigen. Offizielle Homepage

Adresse: Prinzipalmarkt 10 | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag | Eintritt: €2,00

5. Schloss Münster mit Botanischen Garten

Das Fürstbischöfliche Schloss Münster wurde von 1767 bis 1787 im Stil des Barocks erbaut. Es diente dem Fürstbischof Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels als Residenzschloss. Das imposant anzuschauende Gebäude besteht sowohl aus hellem Sandstein als auch aus rotem Backstein. Dabei ist vor allem das Hauptportal mit seiner steinernen Apotheose optisch schön anzusehen. Im zweiten Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt, so dass nur noch die Außenmauern erhalten blieben. Räume sowie Mobiliar wurden komplett zerstört. Bei Überlegungen zum Aufbau des Schlosses wurde schließlich beschlossen, das Gebäude als Teil der Wilhelms-Universität Münster zu nutzen und dieses als Verwaltungs- und Vorlesungsgebäude zu nutzen. Dementsprechend finden sich heute Büros und Hörsäle im Schloss wider. Sehr sehenswert ist vor allem der 4,6 Hektar große botanische Garten auf der Rückseite des Schlosses. Dieser wurde 1803 per Dekret gegründet und dient noch heute als Lehr- und Forschungsstätte. Fast ein Dutzend verschiedener Bereiche können besucht werden, so unter anderem ein Tropenhaus oder ein Moor- und Heidebereich. Offizielle Homepage

Adresse: Schloßplatz 2 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

6. Burg Hülshoff

Etwas außerhalb von Münster steht die Burg Hülshoff. In ihren Räumen wurde die bekannte deutsche Dichterin Annette von Droste-Hülshoff geboren. Bei der Anlage handelt es sich um eine im Renaissancestil gehaltene Wasserburg, die ringsum von einem mit Wasser gefüllten Burggraben umgeben ist. Die Burg wurde bereits um das 11. Jahrhundert herum erbaut und ab 1414 von den Freiherren Droste zu Hülshoff bewohnt, die in den Jahrhundert darauf die Burganlage stetig ausbauten. Die Burg wird zudem von einer weitläufigen Gartenanlage umgeben. Besucher können in der Sommersaison neben der Gartenanlage auch das Burgcafé sowie das Burgrestaurant betreten bzw. nutzen. Zudem kann die Burg gegen Eintritt besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: Schonebeck 6, Havixbeck | Öffnungszeiten: März – November (Nebensaison nicht täglich) | Eintritt für Burg: €5,00

7. Liebfrauen- / Überwasserkirche

Die Überwasserkirche ist eine der größeren Kirchen in Münster. Erbaut wurde sie ab dem Jahre 1340 im gotischen Stil. Doch bereits im 11. Jahrhundert stand an der heutigen Stelle eine erste Überwasserkirche. Besonderes Merkmal der Kirche ist die fehlende Turmspitze. Diese wurde zunächst im Jahr 1534 gestürzt, um auf dem Sockel Kanonen zu positionieren, die als Abwehr gegen die Täufer dienen sollten. Zwar wurde der Turm im Anschluss wieder aufgebaut, durch einen Orkan 1704 aber erneut zerstört und nicht wieder errichtet. Zudem wurde die Überwasserkirche im Zweiten Weltkrieg zu großen Teil zerstört, die dann aber wieder saniert werden konnte. Der Innenraum besteht aus einer großen Runddecke mit Säulen sowie großen Fenstern, die im Altarbereich mit Buntglas verziert sind. Offizielle Homepage

Adresse: Überwasserkirchplatz | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei






8. Haus Rüschhaus

Vor den Stadttoren Münster befindet sich das Haus Rüschhaus. Bekannt wurde das Anwesen durch ihre Bewohnerin, Annette von Droste-Hülshoff. Ihre Familie erwarb das Haus 1825. Neben dem im bäuerlichen Landhausstil gehaltene Gebäude gibt es auf dem Gelände noch einen größeren Barockgarten. Das gesamte Gelände wird von einem Wassergraben umgeben. Besucher können das Gelände sowie den Garten kostenfrei betreten. Daneben kann das Haus im Rahmen einer kostenpflichtigen Führung in der Sommersaison besichtigt werden. Offizielle Homepage

Adresse: Am Rüschhaus 81 | Öffnungszeiten: April – Oktober | Eintritt für Haus: €5,00

9. Clemenskirche

Ein besonders schönes Gebäude in Münster ist die Clemenskirche. Die Kirche wurde für den katholischen Männerorden Barmherzige Brüder in den Jahren 1745 bis 1753 errichtet. Die Inneneinrichtung ist im Stil des Barocks erbaut, weshalb diese besonders imposant ausgefallen ist. Der Altarbereich mit seinen blauen Säulen ist besonders auffällig. Vor allem aber das Fresko der Hauptkuppel ist sehenswert. Aufgrund des Barockstils gilt die Clemenskirche als bedeutendste Barockkirche in Norddeutschland. Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Kirche bis auf die Grundmauern zerstört, im Anschluss aber wieder originalgetreu Aufgebaut. Vor allem die Verzierungen galten dabei als große Herausforderung.

Adresse: An der Clemenskirche 11 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

10. Mühlenhof-Freilichtmuseum Münster

Am Rande der Stadt gelegen befindet sich das Freilichtmuseum Mühlenhof. Auf einer Gesamtfläche von über fünf Hektar können Besucher einen Eindruck in das ländliche und bäuerliche Leben im Mittelalter erhalten. Besonders eindrucksvoll sind dabei die etwa 30 originalerhaltenen Gebäude, die jeweils von ihrem ursprünglichen Ort zum Freilichtmuseum umgesetzt und dort rekonstruiert wurden. Zudem sind im Inneren der Gebäude originale Einrichtungsgegenstände platziert, die den Gesamteindruck für die Besucher noch verstärken sollen. Neben einer Bockwindmühle befinden sich auf dem Gelände ein Wohnhaus und zahlreiche unterschiedliche Handwerksbetriebe. Offizielle Homepage

Adresse: Theo-Breider-Weg 1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag (Hauptsaison) | Eintritt Erwachsene €5,00





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