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Gran Canaria Sehenswürdigkeiten Top 10

Gran Canaria

Top 10

Die beliebteste Urlaubsinsel der Kanaren ist Gran Canaria. Ganzjährig können Urlauber dort bei angenehmen Temperaturen ihren Urlaub am Meer verbringen. Vor allem der Süden rund um Maspalomas und Playa del Inglés ist aufgrund der stabilen Wetterlagen schon lange ein Urlaubermagnet. Kilometerlange Sandstrände laden zum Entspannen ein. Gleichzeitig bietet Gran Canaria viele weitere Sehenswürdigkeiten. Besonders die Hauptstadt Las Palmas ist dabei hervorzuheben. Die größte Stadt der Kanaren bietet viele unterschiedliche Aktivitäten. Neben einem gemütlichen Stadtbummel finden sich fort viele Sehenswürdigkeiten. Aber auch die Natur bietet einige Überraschungen auf der Insel. Für den besten Überblick folgen nun die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Gran Canaria.




1. Las Palmas de Gran Canaria

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Die Hauptstadt Gran Canarias sowie die Hauptstadt der Kanaren ist Las Palmas de Gran Canaria. Gleichzeitig ist sie auch die größte Stadt der Kanaren mit etwa 380.000 Einwohnern. Las Palmas ist eine moderne Stadt mit vielen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Auch wirtschaftlich ist Las Palmas ein wichtiger Standort, da die Stadt einen der größten Häfen des Atlantiks besitzt und zudem als großer Umschlagshafen bekannt ist. Für Besucher besonders empfehlenswert ist die sehr schöne Altstadt Vegueta. Neben vielen schönen Kolonialhäusern finden sich dort auch einige Prachtbauten. Vor allem die Kathedrale Santa Ana, eine fünfschiffige Kirche aus dem Jahr 1497, ist beeindruckend. Ebenfalls sehr zu empfehlen ist das Casa de Colón, ein Kolonialhaus indem Kolumbus eine Zeit lang lebte. Heute befindet sich in dem Gebäude ein Kolumbusmuseum. Aber auch aufgrund des schönen Innenhofes sowie der einzelnen Räume lohnt sich ein Besuch, da man einen guten Einblick früherer Prunkbauten erhält. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das alte Rathaus, der Plaza Espiritu Santo sowie der Park San Telmo mit seinem wunderschönen Pavillon. Um die Altstadt herum finden sich zudem weitere Kolonialgebäude und im Stadtteil Triana gibt es die Haupteinkaufsmeile. Im Westen der Stadt findet sich ein langer Sandstrand und im Norden das Castillo de La Luz. Gut zu wissen ist zudem, dass die Hauptstadt oft von Wolken bedeckt ist. Anders als im Süden, indem fast zu jeder Jahreszeit die Sonne scheint, ist der Norden oft kühler und feuchter.

Las Palmas Hop-On Hop-Off Tour

2. Dunas de Maspalomas

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Ein Naturschauspiel der besonderen Art erhalten Besucher in Maspalomas oder wahlweise in Playa del Inglés. Dort nämlich grenzt das weitläufige Dünengebiet an. Bestehend aus feinem Sand, können Besucher die vielen meterhohen Sanddünen bewundern und betreten. Sobald man in die etwa 12 km² große Landschaft eintaucht, und dabei von einigen Sanddünen umgeben ist, fühlt man sich direkt wie in einer „echten“ Wüste. Der Sand kommt dabei nicht vom Festland, wie viele Jahre lang vermutet, sondern direkt aus dem Meer bzw. von zerriebenen Muscheln und Korallen. Wie auch in großen Wüsten sind die Temperaturen tagsüber sehr hoch, weshalb ich empfehle, die Dünen entweder morgens oder abends zu besuchen. Dann ist auch der Sand nicht so heiß. Gerade in den Abendstunden versammeln sich viele Menschen in und auf den Dünen, um von dort den malerischen Sonnenuntergang zu erleben.

3. El Jardin Botánico de las Islas Canarias

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Der größte botanische Garten auf Gran Canaria befindet sich nahe der Hauptstadt Las Palmas. Mit seiner Größe von etwa 27 Hektar beherbergt der Garten etwa eintausend unterschiedliche Pflanzenarten, von denen die meisten auf den kanarischen Inseln beheimatet sind. Der Jardin Botánico ist in mehrere Themenabschnitte unterteilt, so u.a. in den Garten der Inseln, den Garten der Kakteen und Fettpflanzen sowie in den Kiefernhain und Loorberwald. Auch sind viele Abschnitte sehr natürlich gestaltet oder mit Pflanzen so stark überwuchert, dass es wie in einem verwunschenem Märchen wirkt. Der botanische Garten ist zudem an einem Hang gebaut und bietet so tolle Wege hinauf. Gerade dieser Teil ist aber für Menschen mit Bewegungseinschränkungen nicht zu empfehlen. Der Garten besitzt zwei Eingänge. Einen im unterem Teil sowie einem im oberen Teil. Im oberen Teil gibt es außerdem ein Restaurant, indem man neben Speisen oder einem Café den Blick hinunter in den Garten genießen kann. Offizielle Homepage

Adresse: Carretera Nueva San Lorenzo, Km 2 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei






4. Caldera de Bandama

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Das auch Gran Canaria vulkanischen Ursprungs ist zeigt deutlich der Caledera de Bandama. Noch heute kann man gut die Konturen des im Durchmesser etwa einen Kilometer langen und 170 Meter tiefen Kraters erkennen. Entstanden ist dieser vor etwa 5000 Jahren. Den besten Blick auf den Krater erhält man von der Aussichtsplattform, die sich auf dem Pico de Bandama befindet. Diese kann man komfortabel mit dem Auto auf der gewundenen Serpentinenstraße erreichen. Zudem sollte man auf jeden Fall auch einen Blick auf die gegenüberliegende Seite werfen. Dort nämlich kann bei gutem Wetter die gesamte Hauptstadt von Gran Canaria, Las Palmas, überblickt werden. Ein wirklich tolles Panorama.

Adresse: Calle la Caldera 1 | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt Frei

5. Puerto de Mogán

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Ein besonders malerischer Ort auf Gran Canaria ist die im Südwesten gelegene Küstenstadt Puerto de Mogán. Anders als die vielen anderen Städte im Süden mit ihren Hotelbunkern, wurde in Puerto de Mogán ein einheitlicher Baustil gepflegt. So wurden klassisch kanarische Häuser mit maximal zwei Stockwerken errichtet. Besucher können heute entlang dieser sehr schönen Häuser flanieren und dabei die vielen Blumen bewundern. Puerto de Mogán wird außerdem als „Venedig von Gran Canaria“ bezeichnet. Obwohl dieser Vergleich hinkt, gibt es doch einige kleine Kanäle zwischen den Häusern die mit kleinen Brücken verbunden sind. Vor allem rund um den kleinen Jachthafen finden sich vieler dieser Kanäle. Am Hafen finden sich zudem einige sehr gute Restaurants. Selbstverständlich darf auch ein kleiner Stadtstrand nicht fehlen.

6. Inland von Gran Canaria

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Obwohl die Insel vor allem aufgrund ihrer vielen Strände bekannt und beliebt ist, so bietet sie auch viele spannende Entdeckungen im Landesinneren. Das Inland ist auch heute noch in vielen Bereichen unberührt und auch der Tourismus ist dort kaum vorhanden. Folgt man den Serpentinenstraßen immer weiter ins Inland, so gewinnt man immer weiter an Höhe. Dieses ist nicht verwunderlich, da sich in der Mitte der Insel der Pico de las Nieves erhebt, der höchste Punkt der Insel mit 1.949 Metern. Auf dem Weg zur Inselmitte passiert man malerische Städtchen und erhält tolle Blicke bis ans Meer. Bei gutem Wetter kann zudem an einigen Stellen die Nachbarinsel Teneriffa erblickt werden. Aber auch ein Wahrzeichen der Insel, der Roque Nublo, findet sich im Inselinneren. Bei diesem handelt es sich um einen Berg mit einem imposanten Basaltfelsen. Auch die Vegetation verändert sich je nachdem wo man sich im Inland befindet. Südlich des Pico de las Nieves ist die Landschaft eher karg und felsig. Der Norden ist dagegen durch seine üppige Grünlandschaft und vielen Bäumen gekennzeichnet. Dort wird auch viel Landwirtschaft betrieben.


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7. Palmitos Park

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Bei vielen Urlaubern sehr beliebt ist der Palmitos Park im Süden der Insel. Auf einer Fläche von 20 Hektar können Besucher sowohl zahlreiche Tiere erleben als auch im schön angelegten botanischen Garten unterwegs sein. Neben unterschiedlichen Palmen können im Park auch über 400 Kakteenarten sowie den besonders vielfältigen Orchideengarten bewundert werden. Im Bereich der Fauna gibt es bis zu 1200 Vögel zu entdecken, ein Aquarium, ein Affengehege sowie Europas größtes Schmetterlingshaus. Durch einen schweren Brand im Jahr 2007 wurde fast ein Drittel des Parks zerstört, was dessen Schließung nach sich zog. Nach umfangreichen Bauarbeiten konnte dieser 2008 wieder eröffnen. Heute werden zudem mehrere Tiershows angeboten, so z.B. eine Greifvogelshow und Papageishow. Offizielle Homepage

Adresse: Barranco de los Palmitos | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €26,00

8. Barranco de Guayadeque

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Eine der größten Schluchten auf Gran Canaria ist der Barranco de Guayadeque im Inselinneren. Vor allem Naturliebhaber und Wanderer werden dort auf ihre Kosten kommen. Aber auch für Urlauber die nicht nur den Strand erleben wollen kann dieser Barranco eine gute Alternative sein. Vor langer Zeit entstanden, findet sich heutzutage eine lebendige Flora und Fauna in diesem Gebiet, das mithilfe mehrere Pfade bewandert werden kann. Aber auch aus kultureller Sicht gibt es spannendes zu erleben. Dort findet sich nämlich die Höhlensiedlung von Cueva Bermeja, in denen Menschen vor langer Zeit lebten. Heute befinden sich in einigen dieser Höhlen Restaurants sowie ein Informationszentrum, die einem die Höhlen näher bringen.

9. Teror

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Besuchern denen die touristische Kommerzialisierung der Insel zu viel wird, sollten sich einmal auf den Pfad der ursprünglichen Insel begeben. Dabei hervorzuheben ist der kleine Ort Teror im Norden der Insel. In diesem kann das Leben außerhalb des Tourismus erlebt werden. Schöne Häuser im Kolonialstil sowie aufwendig, aus Holz geschnitzte Balkone finden sich dort. Gleichzeitig ist Teror der Wallfahrtsort der Insel, da sich in der Nuestra Señora del Pino die Schutzheilige der Insel, Virgen del Pino, befindet. Neben dem ursprünglichen Charakter des Ortes ist zudem eine Fahrt im Norden grundsätzlich zu empfehlen. Der Norden ist nämlich in seiner Gesamtheit, anders als der Süden, in großen Teilen vom Tourismus unberührt und zudem wesentlich grüner und landschaftlich abwechslungsreicher als der südliche Teil der Insel. Ebenfalls sehenswert im Norden ist das kleine Städtchen Firgas, 12 km nördlich von Teror. Dort gibt es nämlich den Paseo de Gran Canaria, eine künstlich angelegte Wassertreppe, die mit vielen bunten Kacheln bestückt ist. Auf den Kacheln sieht man alle kanarischen Inseln mit einigen interessanten Daten.

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10. Parque Arqueológico

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Der Parque Arqueológico befasst sich mit einem Gräberfeld im Norden der Insel nahe des Dorfes Agaete. Dort haben Wissenschaftler in einem Lavasteingebiet über 700 Gräber entdeckt. Bei diesen handelt es sich um sog. Altkanarier die vor etwa 1300 Jahren dort begraben wurden. Beeindruckend dabei ist die Art und Weise wie die Menschen begraben wurden. Die Menschen erbauten für jede Person einen eigenen steinernen Grabhügel indem der Tode in einem Steinsarg eingebettet wurde. Die Grabhügel hatten dabei einen Durchmesser von acht Metern. Besucher können auf vorgegebenen Brückenwegen das Feld durchlaufen. Auf Informationstafeln stehen zudem weitere Fakten zum Gebiet. Zudem gibt es ein Informationszentrum mit einem Modell des altertümlichen Friedhofes. Offizielle Homepage

Adresse: GC-231, 35480 Agaete | Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag







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