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Fuerteventura Sehenswürdigkeiten Top 10

Fuerteventura

Top 10

Sonne, Strand und Meer; so könnte man Fuerteventura beschreiben. Die zweitgrößte Insel nach Teneriffa ist vor allem für ihre tollen, fast schon karibischen, Sandstrände bekannt. Urlauber die Erholung und Ruhe suchen sind daher gut auf der Insel aufgehoben. Aber auch Angler, Wassersportler und Wanderer wissen Fuerteventura zu schätzen. Auch heute sind noch große Gebiete der Insel fast komplett unbewohnt, so dass ausgiebige Wanderungen in unberührter Natur möglich sind. Welche Sehenswürdigkeiten die Insel ansonsten noch zu bieten hat, zeigen meine Top 10 Sehenswürdigkeiten von Fuerteventura.




1. Parque Natural de Jandía

Das flächenmäßig größte Naturschutzgebiet Fuerteventuras ist der Parque Natural de Jandía im Süden der Insel. Das fast unberührte Gebiet besteht zu großen Teilen aus Felsen und Sand, so dass eine einzigartige Landschaft entsteht. Zudem befindet sich im Park das Pecenescal Tal mit dem 807 Meter hohen Pico de la Zarza. Besucher, die das gesamte Gebiet durchfahren, erreichen schließlich den südwestlichsten Punkt der Insel, an dessen Ende der Leuchtturm Punta Jandia steht. Obwohl viele Straßen in diesem Gebiet nicht asphaltiert sind, können die meisten dennoch mit einem normalen Mietwagen bei entsprechender Fahrweise genutzt werden.

2. Mirador Morro Velosa

Eine atemberaubende Aussicht über Fuerteventura erhält man am Aussichtspunkt Mirador Morro Velosa. Der Aussichtpunkt, der in einer Höhe von 645 Metern am Vulkankegel Tegú liegt, ermöglicht seinen Besuchern einen Rundumblick über die felsige Landschaft der Insel bis hin zum Meer. Abhängig der Jahreszeit schimmert die Landschaft dann entweder grünlich oder gelblich. Am Aussichtspunkt selber wurde zudem ein aus Sandstein erbautes Restaurant errichtet. Um das Gebäude herum wurde ein Garten gebaut, indem neben einheimischen Pflanzen auch Texttafeln zu finden sind, die Informationen über die Umgebung enthalten. Zu erreichen ist der Aussichtspunkt bequem mit dem Auto. Ein großzügiger Parkplatz ist ebenfalls vorhanden. Sollte der Aussichtspunkt geschlossen sein wird bereits die Auffahrtsstraße durch Schranken gesperrt.

Adresse: Camino Velosa – 35637 Betancuria

3. Dünen von Corralejo

Ein besonderer Höhepunkt Fuerteventuras sind die Dünen von Corralejo. Die Dünen erstrecken sich auf einer Gesamtlänge von 11 km und bestehen aus hellem, feinem Sand. Obwohl die Dünen nicht so hoch ausfallen, wie z.B. die Dünen in Maspalomas auf Gran Canaria, so ist doch das Gebiet insgesamt um einiges Größer, weshalb man sich schnell so fühlen kann, als ob man sich wirklich in einer Wüste befände. Zudem herrscht auf dem Gebiet ein ständiger Wind, so dass die Dünen ständig in Bewegung sind und deswegen auch als Wanderdünen bezeichnet werden. Besucher können die Dünen durchwandern und so zum Beispiel bis ans Meer kommen. Das Dünengebiet geht im Landesinneren kontrastark in die Vulkanlandschaft über und endet dort.

Adresse: FV-1






4. Strände von Fuerteventura

Ein besonderes Merkmal von Fuerteventura, und für viele wohl auch der Hauptgrund um dort Urlaub zu machen, sind die vielen fantastischen Sandstrände auf der Insel. Kilometer über Kilometer erstrecken sich die feinen und hellen Sandstrände an der Küste. Die allermeisten gehen dabei langsam und seicht ins Meer über, wodurch die türkisfarbene Meeresfarbe entsteht. Alle Strände aufzuzählen ist kaum möglich. Grundsätzlich gilt aber, dass die Strände auf der Westseite der Insel aufgrund hoher Wellen und gefährlicher Unterströmung nicht zum Baden geeignet sind. Besonders hervorzuheben sind die Strände an der Südküste. Vom Playa Jandia bis zur Costa Calma erstrecken sich nicht enden wollende Traumstände. Strandbummler können bis zu fünf Stunden entlang der 21 km langen Küste gehen. In diesem Abschnitt befinden sich zudem die meisten Hotels, weshalb die Strände immer gut besucht sind. Wer es dagegen etwas ruhiger mag ist am nördlichen Strand „Corralejo Dünen“ gut aufgehoben.

5. Parque Natural de Corralejo

Der Parque Natural de Corralejo liegt im Nordosten der Insel und erstreckt sich auf eine Gesamtfläche von über 2600 Hektar. Der Park kann dabei in drei Teile unterteilt werden. Die weitläufige Dünenlandschaft die bis zum Meer führt, die zerklüftete Lavalandschaft im Landesinneren sowie den Vulkankegel Montaña Roja. Gegründet wurde der Park 1982, zunächst unter anderem Namen, bis er 1994 in den heutigen Namen unbekannt wurde. Besucher können den Park mit dem Auto erreichen und auf der FV-1 auch durchfahren. Zudem befinden sich im Park zwei Hotelanlagen, die noch vor der offiziellen Erklärung zum Nationalpark erbaut wurden.

6. Oasis Park

Der Oasis Park ist ein Zoo sowie ein botanischer Garten auf Fuerteventura, der eine Gesamtfläche von 800.000 m² misst. Über 250 verschiedene Tierarten befinden sich im Park. Im botanischen Garten ist Europas größter Kakteengarten mit einer Fläche von 160.000 m² beheimatet. Innerhalb des Parks gibt es zahlreiche Wege die teilweise verschlungen, teilweise hügelig angelegt sind. Neben den vielen Laufwegen können Besucher auch auf einen kostenlosen Shuttlebus zurückgreifen, der zwischen dem Eingang und dem 1,5 km entfernten botanischen Garten pendelt. Wer alle Bereiche des Parks erleben möchte, benötigt auf jeden Fall einen ganzen Tag. Offizielle Homepage

Adresse: Carretera General Jandía – 35627 La Lajita | Öffnungszeiten: Montag – Sonntag | Eintritt: €28,00


7. Cofete

Noch heute ist Fuerteventura zu großen Teilen unbebaut und deswegen sehr natürlich geblieben. Gerade bei Ruhesuchenden und Wanderern ist die Insel deswegen besonders beliebt. Ein sehr schönes und vor allem einsames Gebiet stellt dabei der Landabschnitt rund um Cofete da. Dieses Gebiet wird nur von wenigen Menschen bewohnt und so kann man sich fast sicher sein, oftmals alleine durch die Landschaft wandern zu können. Dabei ist vor allem der Menschenleere Playa de Cofete ein beliebter Ort für Strandspaziergänge. Mit seinem sehr feinen und hellen Sand können Besucher dort stundenlang am Meer entlanggehen. Aufgrund der oft sehr hohen Wellen und der gefährlichen Untergrundströmung kann dort aber leider nicht gebadet werden. Ebenfalls in Cofete steht die Villa Winter, ein 1839 erbautes Anwesen, um das sich bis heute unterschiedliche mysteriöse Geschichten ranken.

8. Isla de Lobos

Noch immer als Geheimtipp gilt die kleine Insel Isla los Lobos, die im Norden Fuerteventuras liegt. Die unbewohnte Insel wurde 1982 unter Naturschutz gestellt und kann nur mithilfe von Booten erreicht werden. Die Insel wird von blauem, glasklarem Wasser umgeben und gilt als besonders schön und artenreich. Früher lebten viele Mönchsrobben auf der Insel, die ihr auch ihren heutigen Namen Lobos gab. Leider wurden die Tiere innerhalb kürzester Zeit von den Menschen ausgerottet. Dafür leben heute vor allem viele Vögel auf der Insel und auch von Zugvögeln wird die kleine Insel gerne als Zwischenstopp genutzt. Zudem ist die Fauna mit bis zu 130 unterschiedlichen Arten auf Lobos besonders vielfältig. Besucher können neben einigen Wanderwegen vor allem einige traumhafte Strände finden, so dass Badesachen unbedingt mitgenommen werden sollte. Vom Norden der Insel kann außerdem Lanzarote erblickt werden. Mehrere örtliche Anbieter fahren regelmäßig zur Insel.

9. Puerto del Rosario

Die Hauptstadt von Fuerteventura, Puerto del Rosario, liegt im Osten der Insel. Mit 36.000 Einwohnern ist sie zudem die größte Stadt der Insel. Auch der größte Hafen sowie der Flughafen finden sich in der Stadt. Besucher sollten vor allem das Hafenviertel besuchen, von dem sich aus die Calle Leon y Castillo mit vielen Einkaufsmöglichkeiten erstreckt. Aber auch Restaurants finden sich dort. In Puerto del Rosario gibt es zudem einige Kirchen. So unter anderem die „Iglesia de Nuestra de Señora del Rosario“ sowie die „Iglesia Santo Domingo de Gusmán“.

10. Antigua

Ein schöner Ort im Landesinneren von Fuerteventura ist die kleine Stadt Antigua. Diese zählt zu der ältesten Gemeinde der Insel und war bis 1835 sogar Hauptstadt von Fuerteventura. Besonders sehenswert sind, neben der großen Windmühle, die vielen blau-weißen Herrenhäuser, die noch heute die ehemalige Bedeutung der Stadt wiederspiegeln. Aber auch die schöne Kirche Nuestra Señora de la Antigua ist ein Besuch wert. Vor allem aufgrund der schönen Holzdecke aus kanarischer Kiefer, die im Mudéjarstil gefertigt wurde, sollte die Kirche besichtigt werden. Zudem findet sich in Antigua ein traditioneller Gutshof, der liebevoll restauriert wurde und heutzutage besichtigt werden kann.





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